Verfasst von: aprikose | 185. Januar 2009

Treffer versenkt

Wieso musste das jetzt sein? Grade war es so schön. Ihr wart feiern, hattet Spass, und ich hatte mich soeben wieder aus dem Sumpf gekämpft. Und nun diese Hiobsbotschaft: Die ewig lange Keule deines Lebens, die dich immer wieder einholt, hat dich wieder einmal mit voller Wucht getroffen. Wieso musst du immer dran glauben? Wieso kann es nicht einmal mich treffen?
Wieder schmerzt es mich unends, deine Worte, dass du aufgeben möchtest, dass dir mittlerweile alles egal sei, dass du keine Lust mehr hättest auf all das. Bitte, halte noch ein wenig aus. Es sind doch nur noch die paar Monate bis Herbst, dann wird es dir bestimmt besser gehen.
Aber bitte, nicht so kurz vor dem Ziel. Das Leben war schon immer unfair zu dir, und ich kann verstehen, dass du langsam aber sicher genug hast. Aber bleib stark – ich weiss dass du es kannst.

Und wieder dieses ewige Nicht-Helfen-Können! Ich werde wahnsinnig.

Verfasst von: aprikose | 183. Januar 2009

Warte mal…

Was soll das denn? Ich les mir grad die letzten paar Beiträge durch und lese nur Gejammer, Selbstmitleid und vor allem Selbstaufopferung. Bin ich wirklich so abgehoben in letzter Zeit? Ich wundere mich gerade über mich selbst und bin fast ein wenig schockiert, wie weinerlich sich das ganze anhört. Und bin überrascht, dass sich die Kommentatoren so zurückgehalten haben.
Und drauf gebracht hat mich ein Gespräch mit meinem besten Freund hier, der mich eines Abends auf den Boden der Tatsachen zurück gebracht hat. Wieder einmal hat er mir einen Klaps auf den Hinterkopf verpasst – er macht das immer perfekt. Doch ihm widme ich ein ander mal einen Beitrag, jetzt rechne ich erst einmal mit mir selbst ab. Lies mehr…

Verfasst von: aprikose | 181. Januar 2009

Ungefiltert

Ich habe es nicht geschafft, diese verwirrenden Gedanken vollständig zu ordnen. Ich habe einfach angefangen zu schreiben, was mir alles durch den Kopf geht, habe kreuz und quer und durcheinander geschrieben, mehrmals mitten im Satz aufgehört und woanders weitergeschrieben. Es waren sehr viele Dinge, die in mir herumschwirrten, doch es tat gut, das nun alles einfach mal niederzuschreiben, ohne es besonders zu verpacken. Ich war wütend, enttäuscht, verletzt, manchmal vielleicht mit Recht, aber schlussendlich sind dies Empfindungen, die sich wegen mir gebildet haben – und nicht, weil mein Mensch dies beabsichtigt hat. Aber… lest einfach selbst. Lies mehr…

Verfasst von: aprikose | 180. Januar 2009

Fussnote: Dein Leben

Ich postiere jetzt mal die Fussnote zuerst. Weil es doch ein wenig viel geworden ist, nicht viel mit der Natur des nächsten Beitrages zu tun hat und auch einen eigenen Eintrag wert ist. Es mag sein, dass dies auch eine Erklärung für das Verhalten meines Traummenschen ist… Ich weiss es nicht. Sobald der “Hauptbeitrag” einigermassen lesbar ist, folgt er. Lies mehr…

Verfasst von: aprikose | 171. Januar 2009

Zewa-Küsse

Unglaublich, wie eine einzige Umarmung, ein einziger Kuss von dir, all diese trüben und wirren Gedanken beiseite schieben kann. Wisch und Weg mit einer komischen Stimmung, die bestimmt böse geendet hätte, wärest du nicht gewesen. Danke. Dass es dich gibt.

Verfasst von: aprikose | 156. Januar 2009

Achterbahn

Ich habe das Gefühl, in den letzten Tagen so viel geredet zu haben wie in meinem ganzen Leben nicht. Mit besten FreundInnen, aber auch mit meinem Traummenschen, denn beinahe wäre der ganze Zauber erloschen. Ich war… erschöpft. Ich traute mich nicht mehr ins Büro, weil ich wusste, dass ich dort keinen Finger rühren würde, sondern meinen Gedanken nachhängen würde, Gedanken, die immer wieder um dasselbe kreisen. Für den Grund muss ich aber weiter ausholen… Lies mehr…

Verfasst von: aprikose | 144. Januar 2009

“Sommer”loch

Rufus schlägt mal wieder um sich. Dieses Mal hat er vor, Aprikosen mit Stöckchen vom Baum zu holen… Das Sommerloch-Stöckchen hat den Weg zu mir gefunden. (Eigentlich würde es mich ja reizen, mal den ganzen Weg zurückzuverfolgen und den Urheber solcher Stöckchen ausfindig zu machen  :)  ) Lies mehr…

Verfasst von: aprikose | 142. Januar 2009

Yes, I’m in love!

Die Überraschung ist gelungen! Mein Traummensch war mehr als baff, hat überhaupt nicht mit mir gerechnet und war dafür umso froher, mich zu sehen. Seither verbringe ich hier wunderschöne Stunden (muss ich sagen, dass der Freitag dran glauben musste?  :)  ), schönere als sonstwann, denn langsam gewöhnt sich auch mein Traummensch an die Beziehung, kann etwas mehr Liebe hineinfliessen lassen als es ihm vorher möglich war. Es war das absolut Richtige, hierherzukommen. Es ist wunderschön. Ich will morgen nicht wieder weg hier, aber es gibt keinen anderen Weg. Die nächsten drei Wochen bis zu unserem Wiedersehen werden allerdings im Flug vergehen… Lies mehr…

Verfasst von: aprikose | 136. Januar 2009

Viel los

In letzter Zeit. Nein, in Zukunft. Der ganze Sommer ist wackelig, ich weiss noch gar nicht, wie ich um alle wichtigen Daten herumschiffen kann. Einige Daten stehen, andere sind völlig frei, und wieder andere sind erst noch ein Gedanke. Ich mag das nicht. Ich plane gerne ein bisschen voraus, nicht zu weit, aber doch, dass ich nicht irgendwelchen Leuten im letzten Moment ab- oder zusagen muss/kann. Und dieser Sommer wird spontan, weil so vieles noch unklar ist, wann mein Traummensch Zeit für mich, wann ich Zeit für ihn habe. Dazu kommen Prüfungen im Spätsommer, und eigentlich wollte ich noch in der Zeit umziehen… zum haareraufen.

Ausserdem bin ich zu einem Klassentreffen eingeladen worden. Mit Leuten, die ich schon ewig nicht mehr gesehen habe – aus gutem Grund… Ob es eine gute Idee ist, das alles aufzuarbeiten? Ich weiss nicht. Aber ich könnte alte neue Freunde gewinnen. Ich bin unschlüssig. Ein Teil von mir sagt ja, ein anderer nein. Ich komme mir vor wie Jim Carrey in “Der Ja-Sager”, Angst vor zwischenmenschlichen Beziehungen habend.

Und schon in 3 Tagen bin ich am Ziel meiner Wünsche. Auch wenn mein Traummensch schon vermutet, dass ich komme, so wirklich rechnet er noch nicht mit mir. Und… ja, böse Aprikose… der Gedanke, Freitag blau zu machen und dafür bis zum Sonntag da zu bleiben wird immer verlockender. Und nimmt überhand, wenn mein Traummensch mich mit grossen Augen ansieht und sagt, “Bleib doch noch ein wenig…”

Verfasst von: aprikose | 135. Januar 2009

Des Übels Wurzel

Die letzten Tage waren schwierig. Ein Gefühlssturm jagte den nächsten, mein Traummensch hat mich verwirrt, enttäuscht, vor den Kopf gestossen und wütend gemacht. Und dann, als ich es einfach nicht mehr aushielt, habe ich gebohrt, tief und lange, auch wenn die Angst in mir immer grösser wurde, etwas zu Tage zu führen, was ich niemals sehen will. Und irgendwann, voller Zweifel und Ungewissheit hatte ich endlich die Wurzel allen Übels freigelegt. Lies mehr…

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