Verfasst von: aprikose | 354. Januar 2009

Kontrollverlust

Auf die Stunde genau eine Woche später treffen sich die beiden erneut. Es soll ein weiteres Beschnuppern werden, um die Vorfreude zu erhöhen, ein weiteres unverbindliches Treffen, um sich aneinander zu gewöhnen, zu sehen, ob es denn passen könnte. Sie gehen auf den Weihnachtsmarkt, ziehen sich aber schnell ob der Kälte in ein behagliches Restaurant zurück, wo sie weiter reden und erzählen, sich austauschen über Erlebtes und Vergangenes.

Danach gehen die beiden ins Kino, schauen sich einen Film an, der teilweise sogar Parallelen zu ihrer eigenen Geschichte aufweist – sehr entfernt, versteht sich, aber dennoch – und Aprikose schmiegt sich im Laufe des Filmes ganz leicht an diesen Menschen, der nebendran sitzt, um zu testen, wie weit sich der andere Mensch denn schon traut. Es kommt keine Ablehnung, aber auch keine Anlehnung von der anderen Seite, was Aprikose aber als gutes Zeichen deutet.

Nach dem Kino – es ist nichts weiter passiert, und Aprikose hält sich an den Plan, vorerst keine weiteren Annäherungsversuche zu starten, so Hals über Kopf, und sich das „volle Programm“ fürs nächste Jahr aufzusparen – fährt dieser so sympathische, attraktive junge Mensch die Aprikose noch zum Bahnhof, wo es Abschied nehmen heisst. Lächelnd tauschen sie Geschenke aus, denn sie werden sich nicht nochmals sehen vor Weihnachten, und sie umarmen sich lange.

Der Mensch sagt, dass es ein wirklich schöner Abend war, und Aprikose packt sich die Tasche, stottert noch was blödes vor sich hin, und noch ein letztes Mal umarmen sie sich. Aprikose dreht den Kopf und will etwas sagen, aber vergisst plötzlich alles, als der Mensch das Früchtchen plötzlich und überraschend mit einem Kuss auf Wolke 7 katapultiert…

Verfasst von: aprikose | 348. Januar 2009

Da capo

Es ist ein komisches Gefühl… für einmal nicht selbst oder hauptsächlich zu erobern, sondern plötzlich selbst erobert zu werden, stürmisch, geradezu. Liegt vielleicht an der Weihnachtszeit, aber ich fühle mich grossartig. Ich weiss gar nicht was ich schreiben soll – komisch, dass man keine Worte findet, wenn es einem gut geht, aber so viel zu einem Problem schreiben kann, das einen gerade belastet…

Letzte Woche habe ich mich zum ersten Mal mit diesem einen Menschen getroffen, und ich bin, leider schon nach 2h, begeistert wieder gegangen. Wir haben uns auf ein „Vor-Date“ geeinigt, beide auf der Durchreise, um zu sehen, ob es sich lohnen würde, das „volle Programm“ zu fahren – und das tut es, allem Anschein nach  :)
So wie es aussieht, werden wir uns jedoch bis Januar nicht sehen, da beide verplant sind. Schade drum… vielleicht findet sich noch eine Lösung, und sonst ist eben die Vorfreude umso grösser  :)

Ich bin sehr gespannt darauf, wie es weitergeht. Auch wenn es sehr eindeutig zu sein scheint… aber egal wie es wird. Es ist tut gut zu sehen, dass es doch noch Menschen in meinem Umfeld gibt, die meine Vorstellungen vom Leben teilen. Und gerade in der Weihnachtszeit ist es schön, mit einem Lächeln in der Strassenbahn zu sitzen…

Verfasst von: aprikose | 330. Januar 2009

Everyone’s a winner

Ich tanze, in meinem Kopf, mit meinen Gefühlen, und überhaupt. Ich singe laut zu Hot Chocolate und fühle mich „like a winner“. Ich lebe, wie noch nie, und ich fühle mich super.
Natürlich ist nicht alles dauerhaft supergenial. Ich schlafe zu wenig, und noch bin ich im Büro in der langwierigen Einarbeitungsphase und verstehe die Hälfte noch nicht. Aber summa summarum, unterm Strich, überwiegen die positiven Erlebnisse sehr stark. Lies mehr…

Verfasst von: aprikose | 307. Januar 2009

Neustart? Durchstart!

Keine Sorge, mir geht es gut. Es gibt nur dann und wann Momente, in denen ich mich nach Geborgenheit sehne, eine Umarmung bräuchte, und Moby laufen lasse, um mich in meiner gefühlten Einsamkeit zu suhlen. Ich habe mich die letzten Tage rar gemacht, weil es so viel zu tun gab, Umzug, Vorstellungsgespräche und eine kurze Einlebungsphase. Aber, mir geht es nicht nur gut, sondern prächtig! Lies mehr…

Verfasst von: aprikose | 307. Januar 2009

Dream About Me

Es wird gefeiert. Menschen sind fröhlich, lachen und haben Spass an der Gemeinsamkeit, reden, trinken, fläzen sich auf das Sofa und stossen an, auf mich. Es ist mein Abend. Und ich geniesse es… doch dann fühlt sich alles sehr weit weg an. Ich sehe die Gesichter, die sich zu einem Lachen formen, höre aber nichts, erwidere das Lächeln, ohne dass es meine Augen erreicht. Eine Farce, ein reines Hochziehen der Mundwinkel, um höflich zu bleiben und den Augenblick nicht zu zerstören. Ich fühle mich plötzlich fehl am Platz, entschuldige mich kurz und ziehe mich zurück, kann jetzt nicht mit anderen Menschen zusammen sein. Lies mehr…

Ältere Artikel »

Kategorien