Verfasst von: aprikose | 212. Januar 2008

Mein kleiner Engel

Nehmen wir an, ich hätte ein kleines Geschwisterchen. Zum Beispiel eine kleine Schwester. Und sie wäre noch sehr jung, gerade mitten in der Pubertät. Sie würde mich immer zum Lachen bringen, auch wenn mir nach Weinen zumute ist, mich besänftigen, wenn ich wütend bin, eine beste Freundin sein und mit mir zusammen Pferde stehlen gehen. Wir würden uns immer verstehen, gross und klein, „jung“ und jünger. Wir würden uns nicht viel sehen, weil ich ja schon viel zu erwachsen bin und woanders wohne, und eh immer so viel zu tun hätte. Aber wir würden miteinander schreiben, im Messenger, und wir hätten uns stundenlang über kindischen Unsinn unterhalten können. Vielleicht hätte sie in mir sogar ein kleines Vorbild gesehen. Aber nichts währt ewig.

Sie hätte ein wahrhaft kindliches, offenes Gemüt, sie würde viel lachen. Sie wäre aufgeweckt, verspielt, nett und gerecht gewesen, hätte den Sinn des Lebens darin gefunden, jeden Tag zu lächeln. Und das Lächeln würde ihr stehen, denn sie wäre eines der hübschesten Wesen, das ich je gesehen hätte. Mein Engelchen wäre einer der wenigen Menschen, für die ich alles liegen und stehen lassen, ja sogar ohne einen Augenblick zu zögern sterben würde. Einfach, weil sie diejenige wäre, die sie wäre. Doch in letzter Zeit hätte sich etwas eingeschlichen.

Es wäre passiert, was ich schon länger vermutet hätte. Mein kleiner Engel wäre erwachsen geworden, hätte sein rebellisches Gen bemerkt, hätte sich von Eltern und Geschwistern abgewandt. Wir wären alle älter geworden. Sie hätte ihre ersten Erfahrungen mit der Liebe gemacht, hätte den Schmerz verspürt und Verlust erlebt. Und immer wäre ich für sie da gewesen, hätte sie auf ihrem Weg begleitet und geliebt, wie man nur unter Geschwistern liebt. Weil sie mir so viel bedeutet hätte, wie kein anderer Mensch bisher. Weil sie mich immer wieder zum Kind machen würde. Weil sie einfach da wäre.

Aber irgendwann hätte es begonnen. Irgendwann wird jeder erwachsen, und auch sie hätte die Achterbahn der Gefühle in der Pubertät mitgemacht. Sie hätte sich ein wenig verschlossener gezeigt, nicht viel, aber immer ein kleines bisschen mehr. Und irgendwann hätte man bemerkt, dass in ihrem Lachen manchmal eine Spur Bitterkeit mitschwingen würde, und dass ihre Augen still geweint hätten, was so gar nicht in ihr bildhübsches Gesicht passen würde. Vielleicht hätte ich es zuerst bemerkt, weil ich sie gut kennen würde. Aber sie hätte selbst auf sich aufmerksam gemacht.

Eines Tages wären mir ihre Spitznamen im Messenger aufgefallen. Ich hätte mir Gedanken darüber gemacht, weshalb sie so negative Namen gewählt hätte. Und ich hätte begonnen, mir Sorgen zu machen, wenn die Namen länger geworden wären, wenn sie plötzlich in Sätzen geendet hätten, die depressiv klängen. Sie hätte sich in die Meinung versteift, dass sie nichts wert sei. „Ich bin nicht okay, du bist okay“ (Was im übrigen auch der Anstoss zu diesem Beitrag ist, den ich schon seit Anfang Woche in Worte zu packen versuche – Danke Gaba). Nach grundlosem, übertriebenem Selbstmobbing wie „Ich bin dumm und hässlich, warum immer ich?“ hätten die Namen angefangen, schwärzer zu werden. „Für einen Tag möchte ich sterben, um all die Menschen weinen zu sehen, die in meinem Leben nie für mich da waren…“
Und dann wäre es immer klarer geworden: „Niemand weiss, wie ich mich im Inneren fühle… erst wenn es zu spät ist, denken alle darüber nach…“

Ich wäre schon vorher eingeschritten. Ich hätte sie gefragt, was denn los sei, doch sie hätte ihr falsches Lächeln gelacht und abgewunken. Sie hätte gesagt, dass sie es nicht ernst meinen würde, und dass das nur so ein Spruch sei. Ich hätte sie gebeten, damit nicht zu scherzen, doch bald wären wieder ähnliche Namen aufgetaucht. Über alles könne sie mit mir reden, hätte ich ihr angeboten. Doch sie hätte sich nur bedankt und hätte mir den Rücken zugekehrt. Ich wäre verzweifelt gewesen, hätte nicht gut geschlafen, und verdammt ja, ich hätte WISSEN wollen, wie sie sich im Inneren fühlen würde, bevor es zu spät gewesen wäre. Doch wie ihre Gefühle wäre auch diese Phase mal wieder abgeklungen und dann wieder aufgestiegen. Und obwohl diese Namen kämen und gingen, wie sie Lust hätten, so versetzte es mir immer einen tiefen Stich in die Brust, wenn ich dieses weinende Lächeln gesehen hätte und dazu ein knappes „nichts…“ hörte, wenn ich sie nach dem Grund früge.

Und auch wenn wir uns sähen, hätte sie mir nichts zu sagen. Nach all den Jahren wäre sie auf einmal abweisend geworden. Und obwohl es nicht immer so wäre, so wüsste ich doch, dass irgendwas zwischen uns zerbrochen wäre, ohne dass ich es bemerkt hätte. Vielleicht hätte ich mehr Zeit mit ihr verbringen müssen, als ich irgendwann einfach weg gewesen wäre. Vielleicht wäre es einfach unabwendbar. Ich würde eine unsägliche Trauer spüren, mir sagen, dass ich für sie überflüssig geworden wäre. Ich wüsste zwar, dass sich all dies irgendwann wieder normalisieren würde und wir bald wieder Geschwister sein könnten, aber gleichzeitig sicher sein, dass die so besondere Beziehung zwischen uns nun eine völlig andere wäre und wohl erst nach langer Zeit wieder so intensiv werden würde wie früher. Und obwohl ich wütend wäre, weil ich scheinbar einfach abgeschoben würde, könnte ich ihr nicht böse sein. Denn auch wenn ich ihr im Moment ziemlich egal wäre (was sie mir auch deutlich gezeigt hätte), so wäre sie immer noch ein Sonnenstrahl in meinem Leben.
Und diese mit der Zeit so einseitig gewordene Liebe täte mir einfach unsagbar weh.

Aber zum Glück gibt es den Konjunktiv, und so entspricht diese Erzählung nicht der Wahrheit…

Doch was wäre, wenn diese Geschichte wahr ist?


Antworten

  1. Hallo! ^.^
    Ein Satz kommt mir ja sehr bekannt vor „Das Leben ist wie eine Achterbahn“ ; ) *grins*

    Ich finde die Geschichte wunderschön. Traurig, aber wunderschön.
    Und es ist interessant zu sehen, woran die Menschen denken, was sein könnte/ hätte sein können.
    >>Hätte, wäre, wenn…<< und Ähnliches.

    LG, Mako <~

  2. hallo mako-chan :)

    ja, an die achterbahn musste ich bei dir auch denken :)
    danke für deine netten worte. leider steckt in der geschichte mehr wahrheit, als mir lieb ist… ich bin leider nicht so kreativ wie du, um mir das gänzlich aus den fingern saugen zu können ;)

    lg, aprikose

  3. Liebe Aprikose,
    Du schreibst wunderschön. Ich habe jedes Wort aus Deiner Geschichte mit Begeisterung in mir aufgesaugt.
    Meine Meinung zum Inhalt:
    „Dein kleiner Engel“ hat in den ersten Lebensjahren (in der Zeit als er Hilfe und Unterstützung brauchte) viel von Dir und den Eltern bekommen. Aber wie Du richtig sagst, werden auch kleine Engel „flügge“ und müssen sich eigene Wege suchen und eigene Erfahrungen machen. Du hättest weder das Recht, noch die Verpflichtung, Deinen kleinen Engel vom selbstgewählten Weg abzuhalten. Wenn Du einem Menschen seine gewählten Erfahrungen nimmst, nimmst Du ihm ein Stück Leben.
    Bei meinen eigenen Kids versuche ich immer aufmerksam zu sein um etwaige Hilferufe wahrzunehmen. Aber ich habe nicht das Recht mich überall einzumischen, obwohl ich es manchmal gern tun würde ;-).
    Danke für Deinen schönen Anstoss zum Nachdenken. Dadurch durfte ich wieder ein Stück weit meine Gedanken sortieren und überprüfen.
    Alles Liebe,
    Gaba

  4. Wow, sehr schön geschrieben, traurig… Wie viel ist wohl wahr?

  5. hmm, sehr schön geschrieben…

    und vieles von Gaba kann ich nur unterstreichen – die kleinen Engel, oder der kleine Engel, der so viel von dir bekommen hat, wird flügge…

    und wenn du grad von pupatät schreibst… da kommt mir der gedanke, das auch Engel vielleicht grad in dieser Phase umso mehr rebellieren, je mehr man versucht sie zu verstehen…

    irgendwann geht die zeit vorüber, und sie besinnen sich dann, nicht sicher aber gut möglich, auf diejenigen, die sie immer begleitet haben.

    und die Nähe kann sich nach der Zeit des Sturm und Drang wieder auf ruhigeren gewässern neu/wieder/weiter entwickeln…

    liebe grüße
    Vogal

  6. danke euch allen für die blumen, ich werd ja ganz rot :)

    ja, mein engelchen ist flügge geworden… und was man liebt, das muss man loslassen. auch wenn es schmerzt. irgendwann kehrt es vielleicht zurück :)

    vogal, du hast wohl recht. je mehr man sich in dieser phase anzunähern versucht, desto weiter rennen sie fort.

    nun ja… es bleibt mir nichts anderes als abzuwarten und ihm bei den ersten flügelschlägen zuzusehen. mit einem lachenden und einem weinenden auge, stolz und traurig zugleich…

  7. Hallo, Aprikose :)
    Oha, du hast aber eine gute Menschenkenntnis, wenn du jetzt schon sagen kannst, dass ich kreativ bin. ^^
    Krieg ich schon mal gehört, dann aber nur von den Leuten, die mich etwas länger kennen.. oder vom Kunstlehrer und die Mitschüler im Kunst-Unterricht. >.> Die sehen das leider etwas negativ. +lach+
    >>Du hast echt zu viel Phantasie! Wie kann man aus ein paar Kreisen ein Motorrad erkennen?<Kind>Was einen nicht umbringt, macht einen nur stärker<<. Ich habs überlebt.
    Allerdings hätte ich gerne Eltern, die mich verstehen. Sie sind ja wirklich nett, lustig, sympathisch und ich habe sie wirklich gern.
    Aber dadurch wird mir der Abschied in zwei Jahren, wenn ich ausziehe, nicht ganz so unerträglich sein. Eher von meinen beiden Geschwistern, für sie würde ich alles tun.

    Oh Jott. Jetzt schreib ich schon eine ganze Story. Was ich eigentlich damit sagen wollte, ist, dass man besonders in der Pubertät die Familie um einen braucht, die nicht ständig sagt: „Das ist die Pubertät“ „Ich verstehe dich nicht“ „Mach doch einfach das“ .. eben, eine Familie, die einen nicht versteht, kann einen ganz schön zu schaffen machen.
    Allerdings ist das Leben eine Achterbahn, und wenn es runter geht, gehts auch wieder rauf. ^-^

    lg Mako <~

  8. So nen Mist, mein Kommi war zu lang und jetzt fehlt der Mittel teil >.>
    Da wurde gestrichen +lach+ ^^

    Eigentlich stand da (etwas länger), dass ich im Alter von 12-15 Jahren gerne jemanden gehabt hätte, der mich verstanden hat, eine Familie, die sich einmischt.
    Nun ja, und wenn man sich nicht verstanden fühlt, fährt man mal die Achterbahn des Lebens hinab. Kommt an dem Punkt an, wo man überlegt, wie die Beziehungen zu anderen Menschen ist, ob die einen verstehen. Dann sieht man ziemlich viel schlecht, überlegt sogar, mit dem Leben aufzuhören. Nur, um zu sehen, ob die, die man liebt, um einen weinen würden. Oder ob man nur als nerviges, pubertierendes Mädchen gesehen wird/wurde.

  9. hallo mako-chan!

    *lach* nein, so gut ist meine menschenkenntnis nun auch nicht. aber ich habe mir erlaubt, ein bisschen bei dir zu stöbern – kommentare folgen hie und da ;)

    dass dir dein kommentar in der mitte abgeschnitten wurde tut mir leid :(
    allerdings finde ich auch keine einstellungen für eine maximale kommentarlänge in wordpress… mit der begrenzung müssen wir wohl leben.

    das „problem“ der pubertät ist wohl eher, dass man zwar verstanden werden möchte, sich aber gleichzeitig so abgrenzt, dass man die menschen, die einen zu verstehen versuchen, vor den kopf stösst. weil man der überzeugung ist, dass einen sowieso niemand verstehen kann.

    aber wie du sagst, es ist eine achterbahn. und bisher scheint noch niemand ein patentrezept für diesen lebensabschnitt gefunden zu haben – es gehört wohl einfach zum leben dazu ;)

  10. Hi, Aprikose :)

    Vielen Dank für die Kommentare schon mal (ach ja und Kritik vertrage ich ^.~).
    Nu ja und allzu viel gibts ja bei >>wordpress<< noch nicht zu stöbern ;)

    *lach* Muss ich nu leider lernen, mich etwas kürzer zu fassen. ;)

    Wie meinst du das, dass man sich gleichzeitig von den Menschen abgrenzt? Also.. wenn man jetzt denkt, der versteht einen sowieso nicht. Dann grenzt man sich von ihm ab, auch wenn er -vllt noch heimlich- versucht, einen zu verstehen?

    ^_^
    Das wäre ja auch schrecklich, wenn es ein Patentrezepte dafür gäbe. ^^

    lg Mako <~

  11. hi mako-chan!

    schön, dass du wieder da bist.
    habe mittlerweile auch noch ein wenig über wordpress hinaus „gestöbert“, ist ja alles irgendwo verlinkt ;)

    Wie meinst du das, dass man sich gleichzeitig von den Menschen abgrenzt?
    hmm… ein beispiel? junger mensch gerät in wut und/oder tränen, rennt in sein zimmer und schlägt heftigst die türe zu. die eltern/mitbewohner/… verstehen das verhalten nicht, sind vielleicht traurig, wissen nicht, wie sie reagieren sollen.
    und unser junger mensch? wünscht sich nichts sehnlicher, als dass jemand von ihnen sich still an sein bett setzt, ihm über den rücken streichelt und ihn ausheulen lässt.
    und da das nicht geschieht, wird die kluft immer ein wenig grösser. und manchmal bleibt sie eine ewigkeit…

  12. Hi, Aprikose :)
    Ich sehe gerade, dass du eigentlich Lernen willst? ^.~

    >>schön, dass du wieder da bist.
    habe mittlerweile auch noch ein wenig über wordpress hinaus “gestöbert”, ist ja alles irgendwo verlinkt ;) << Genau das meinte ich +lach+ ^__^

    Oh, das ist ein einleuchtendes Beispiel.
    Dann sollte man vielleicht in diesem Lebensabschnitt anderen mitteilen, was man will und was nicht. +lach+ Nur leider hört sich das viel einfacher an, als es ist ^^

    Mako <~

  13. hi mako-chan,

    wow, du bist ja eine aufmerksame leserin :)
    ja, eigentlich sollte ich mich meinem papierkram widmen… was nicht heisst, dass ich es „will“, aber halt doch irgendwo „muss“ ;)
    würde mich wirklich gerne weiter schlag auf schlag mit dir austauschen, aber ich glaube, nach dem comment muss ich einen schlussstrich (und womöglich das internetkabel) ziehen, sonst wird das hier wieder so ein lernfremder tag wie gestern ;)

    Genau das meinte ich +lach+
    dann hab ich das ja richtig verstanden :)

    Nur leider hört sich das viel einfacher an, als es ist ^^
    oh, allerdings. vor allem, weil man – oder zumindest ich damals – in dieser zeit meist eine sehr subjektive weltanschauung pflegt und man sachliche argumente nicht hören mag *g*
    obwohl man selbst kind war, scheint es schwierig, sich wieder in diese situation hinein versetzen zu können.

    so, bis später! :)
    liebe grüsse,
    aprikose

  14. Hi, Aprikose-Chan ^_^

    Aufmerksam? +lach+ I guess, wenn es schon da oben im Blog steht und dann zufällig sich die Länge des Textes ändert, dann schaut man doch schon mal etwas genauer hin. ^.~
    Na, Spaß. ;)

    Ja.. kann ich gut verstehen, dass mit dem Internetkabel ziehen… ;)
    Apropos, ich hab neue AmF-Kapitel hochgeladen. Vielleicht werden ja ein paar Fragen von dir dadurch beantwortet? ^.~

    Dass es schwieriger ist, sich in diese Situation hinein versetzen zu können, liegt bestimmt daran, dass man sich und seine Weltanschauung im Laufe der Jahre verändert hat – oder dass diese verändert wurden. Und dann ist es ungewohnt, wieder mit der alten Fassung zu schauen und zu überlegen, wie man wohl reagiert hätte etc.. ^^

    Nja.. obwohl ich mit 98 % Sicherheit sagen kann, dass ich bis zu meinem 13. Lebensjahr bestimmt oft zickige oder arrogante Antworten von mir gegeben hab. +lach+ ^^;

    Bis später! ^^
    Viel Spaß beim Papierkram ^.~

    Liebe Grüße, Mako <~

  15. hallo mako!

    hast ja recht. aber das würde bestimmt nicht jedem auffallen ;)

    der theorie mit der veränderten weltanschauung kann ich gut folgen. ich kann nämlich mein früheres verhalten auch nicht mehr nachvollziehen *lach*

    liebe grüsse,
    aprikose

  16. He, Aprikose =)

    .. da magst du vielleicht Recht haben. ^.~
    Aber bestimmt sagen die meisten nur nicht, dass sie’s gelesen haben ;)

    +grin+
    Tja, da scheint dein früheres Verhalten wohl nicht ganz ‘angenehm’ für andere Leute gewesen zu sein? ^.~

    Liebe Grüße,
    Mako <~

  17. hey mako,

    ja, mein früheres ich passt mir gar nicht. vielleicht erzähle ich mal in einem beitrag davon, verzeih mir aber, dass ich im moment nicht darüber sprechen möchte ;)

    liebe grüsse,
    aprikose

  18. Ah, Anzu-chan :)
    Verstehe schon =)

    Bin ich ja mal gespannt auf diesen eventuellen Beitrag :)

    lg Mako <~

  19. Liebe Aprikose,

    wenn Du diesen Text gesprochen hättest und mich dabei ab und zu angesehen hättest, dann hättest Du mit Sicherheit bemerkt, wie ich an Deinen Lippen gehangen hätte, stecknadelfallendleise still.

    Das ist so klasse geschrieben, dass es (verzeih) nicht erfunden sein kann. Es MUSS gefühlt, erlebt sein.

    Ein Satz hat mich tief beeindruckt, und ich wandle ihn für mich ab: “Für einen Tag möchte ich sterben, um sicher zu sein, dass all die Menschen, die in meinem Leben nie für mich da waren, die mich nur ausgenutzt haben, dass diese Menschen fernbleiben, wenn meine Lieben von mir Abschied nehmen.“

    Liebe Grüße,
    Ulf

  20. vielen dank, ulf, für dein lob!
    deine abwandlung gefällt mir schon viel besser als das „original“, auch wenn es auch auf diese weise eine gewisse bitterkeit enthält…

    übrigens, die geschichte hat ein happy end – kleiner und grosser engel sind wieder eins :)

    liebe grüsse,
    aprikose


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