Man hört es überall, von zickigen Weiblein und von hochnäsigen Männlein, aber auch von Leuten, die ansonsten eigentlich recht bodenständig wirken. Und jedesmal könnte ich kochen. Nicht vor Leidenschaft, sondern vor Wut, weil es wieder mal soweit ist. Weil mal wieder über die Ungerechtigkeit der Welt und die Unabänderlichkeit aller Dinge gejammert wird, ohne sich selbst mal in den Hintern zu treten. (Ja, ich jammere auch, aber da steckt immer ein wenig Selbstironie dahinter, bestimmt…)
Denn wenn es einen Satz gibt auf dieser Welt, den ich von niemandem ausstehen kann, dann ist es der hier:
„Akzeptiere mich, wie ich bin.“
Oder andersrum, in der Opferrolle:
„Ich kann nichts dafür, ich bin halt so.“
An und für sich klingt das gar nicht so schlecht. Man vertritt einen klaren Standpunkt, steht zu sich selbst und seinen Fehlern und bewahrt seine Originalität (falls vorhanden…). Aber so, wie ich diesen Ausdruck kennengelernt habe, wurde er völlig zweckentfremdet.
Meist wird so ein Satz als Entschuldigung für irgendein Verhalten herangezogen. Das ist halt meine Art, heisst es dann. Ich hatte eine schwere Kindheit. Er muss sich zuerst einfühlen. Sie hat eben ihren eigenen Kopf. Man kann ja nicht aus seiner Haut.
Falsch.
Jeder Mensch kann sich ändern, wenn er es nur möchte. Man ist entweder zu faul oder will es einfach nicht genug (An dieser Stelle übrigens ein Buchtipp von Larry Winget). Und wenn es um Beziehungen geht, ist diese Vorschlaghammer-Methode in meinen Augen nicht gerade hilfreich. Denn eine Beziehung besteht für mich in dieser Hinsicht aus vielen Kompromissen, Diskussionen und Miteinander-Auskommen. Aber wer nicht kämpft, hat schon verloren!
Warum ich das so sagen kann? Weil ich selbst eine „schwere“ Kindheit hatte. Nein, meine Familienverhältnisse waren in Ordnung, es lag an mir selbst. Ich war einfach anders als die anderen, und das nicht gerade im positiven Sinne. Anfangs ging es noch, aber nach wenigen Jahren schon kristallisierten sich einige unangenehme Charakterzüge heraus.
- Ich war arrogant, habe auf andere herabgesehen, weil ich das Glück hatte, meinem Alter weit voraus zu sein.
- Ich war egoistisch, habe nur für mich selbst gelebt – was interessierten mich auch die anderen?
- Ich war faul, habe stets „Dienst nach Vorschrift“ gelebt und mich in Sport immer für Positionen beworben, in denen ich fast nichts tun musste.
Die Konsequenzen dürften wohl jedem klar sein. Durch meine Arroganz habe ich mich abgekapselt, mich für etwas Besseres gehalten und andere neidisch gemacht, so dass ich nicht selten Ziel des allgemeinen Spottes wurde, was wiederum recht bittere Gedanken meinerseits hervorrief. Mein Egoismus führte dazu, das ich lange Zeit keine echten Freunde/Freundinnen hatte, und generell waren meine Beziehungen zu anderen Menschen sehr lose. Ich wurde dick, weil ich faul war, und mit der Zeit hatte ich meinen Intelligenzvorsprung verloren, weil ich es nicht für nötig hielt, zu lernen, wenn mir die guten Noten ja einfach aus dem Ärmel purzelten. Ich fristete also mein Mauerblümchen-Dasein, hatte den Blick stets starr vor mir auf den Boden gerichtet und behielt meine Meinungen für mich, weil es ja doch niemanden interessiert hätte…
In meiner Schulzeit besuchte ich ungefähr sechs verschiedene Schulen (nicht weil ich schwierig war, wir sind einfach oft umgezogen :) ), was mir damals nur recht war, denn so musste ich mich nicht zu lange an irgendjemanden binden. Erst gegen Ende all dieser Jahre ist mir ein Licht aufgegangen. Es war, als ob ich einen Beobachterposten eingenommen hätte und mein eigenes Leben betrachtete – und mir fiel auf, wie bescheuert ich mich schon die ganze Zeit benahm. So geht es nicht weiter, Aprikose. Willst du wirklich so weiterleben?
Ich habe mich für’s Weiterleben entschieden. Und an diesem Tiefpunkt Wendepunkt habe ich mich komplett umgekrempelt. Einfach so. Zuallererst habe ich an meinem Blick und damit meiner Grundeinstellung geübt, und schon nach ein paar Wochen lief ich statt mit gesenktem Kopf mit einem zögerlichen Lächeln, aber geradeaus gerichtetem Blick durch die Gegend. Ich fing an, Sport zu machen, besass bald wieder eine ansehnliche Figur und habe sie bis heute behalten. Ich habe meine Meinungen nicht mehr länger in mich hineingefressen, sondern fing an mich zu wehren, wenn mir etwas nicht passte. Ich begann, mich für andere zu interessieren, habe Beziehungen aufgebaut, die bis heute halten. Ich habe mich geöffnet, wie eine Knospe, die plötzlich blüht (ob die Blume darin hübsch ist, sei mal dem Auge des Betrachters überlassen ;) ). Und aufgeblüht bin ich wohl – eine Freundin, mit der ich lange keinen Kontakt hatte, konnte es fast nicht fassen, wie sehr ich mich geändert hatte, als wir uns wieder trafen. Und ohne es zu wissen, hat sie mir damit ein sehr schönes Kompliment gemacht…
Jedoch ist nicht alles komplett weggewischt worden, das geht leider nicht so einfach. Ein paar dieser Dinge beschäftigen mich auch heute noch. Beispiele? Seit einer Geburtstagsparty in meiner Kindheit, die schön gesagt nicht ganz so verlief wie geplant, lade ich nur noch ungern Leute zu mir nach Hause ein. Die erweiterte Form meiner „Berührungsängste“, denke ich. Weiterhin bin ich immer noch nicht so entscheidungsfreudig, wie ich gerne wäre, weil ich früher schon immer andere über mein Leben bestimmen liess. Aber am schwierigsten ist es, zwischenmenschliche Beziehungen zu pflegen, wenn man das in der Kindheit nicht gelernt hat. (Hat aber auch damit zu tun, dass ich nicht mit jedem Hanswurst befreundet sein möchte, aber das ist eine andere Geschichte…)
Doch auch diese Sachen trainiere ich. Ein guter Ansatz dafür ist das Beispiel mit den 30 Tagen zum Erfolg, das ich bei Ulf aufgeschnappt habe. Mittlerweile habe ich mein Leben sehr gut im Griff, stehe mit beiden Beinen drin und bin stolz auf das, was ich erreicht habe.
Aber zu meinem früheren Ich kann und will ich nicht stehen. Ja, es gab einige wenige, schöne Momente, aber wenn ich zurückblicke, dann wünschte ich mir, ich könnte viele Dinge ungeschehen machen, anders machen. Es hätte nicht sollen sein. Vielleicht musste ich das ja durchstehen, damit ich heute auf diese Weise zurücksehen kann.
An dem Grund, warum ich früher so war, beisse ich mir heute noch die Zähne aus. Aber ich denke, ich habe meine Lehren daraus gezogen. Man kann sich immer ändern. Und Veränderung ist positiv.
Es geht bei dieser Veränderung nicht darum, die Fahne nach dem Wind zu richten. In der Evolution überleben nur die anpassungsfähigen Wesen, und die können das auch, ohne allesamt gleich auszusehen ;)
Ich möchte auch nicht um Mitleid heischen – diese Ereignisse sind lange her, und ich bin mindestens so lange drüber weg.
Aber ich will einfach mal zu einem Rundumschlag auf den Hinterkopf all jener ausholen, die sich hinter einer Ausrede verstecken, statt zu leben. Statt zu lieben.
Liebe Aprikose,
ich bin tief beeindruckt.
Ich möchte Dich bestärken in dem von Dir selber formulierten Satz
„Vielleicht musste ich das ja durchstehen, damit ich heute auf diese Weise zurücksehen kann.“
Versuche nicht „wegzuwischen“, sondern nehme aus den Erfahrungen DEINES bisherigen Lebens das Gelernte als Kapital mit in DEINE Zukunft.
Wenn ich bedenke, dass Du gerade büffelst, finde es bemerkenswert, so eine erstklassige Selbstreflektion „nebenher“ zu entwickeln.
Danke für’s „Zitieren“.
Mondverfinsterte Grüße,
Ulf
Von: Ulf Runge am 228. Januar 2008
um 23:26
Hallo ^-^
Jaaa, die Mondfinsternis ist schon schööön, nur leider war sie hier nicht vollständig zu sehen.. aber mal zurück zum Thema.
Den Satz “Vielleicht musste ich das ja durchstehen, damit ich heute auf diese Weise zurücksehen kann.” wollte ich auch zitieren und „Aber zu meinem früheren Ich kann und will ich nicht stehen.“
Ich habe mich schon öfter gefragt, ob es wohl gut ist, dass man sich an vieles erinnern kann, oder, ob es besser wäre, sich nicht erinnern zu können.
Ich sage dazu einfach knapp und deutlich:
„Ohne diese Kindheit wärst du heute nicht duselbst“
„Um die Gegenwart zu verstehen, fange in der Vergangenheit an“
Oder ein anderer Vergleich:
„Stell dir das Leben als einen Turm aus Bauklötzen vor. Du ziehst jetzt den Bauklotz mit der Kindheit raus. Zwei Wege: Entweder hat der Turm für immer ein Loch, oder er kippt um, baut sich wieder auf, wird aber nie wieder so sein, wie vorher“
An die drei Sachen musste ich grad einfach denken. Verbindungen magst du selber ziehen ^.~
Von: makochou am 229. Januar 2008
um 00:13
Du möchtest kein Mitleid haben, verständlich. Provokativ gesagt, wer will schon Mitleid dafür haben, wofür er selber Schuld ist?
Außerdem sehe ich nicht ein, dir Mitleid zu schenken, du hast etwas Besseres verdient: Lob!
Lob.. und zwar dafür, dass du es geschafft hast, dich zu verändern. Aus eigener Hand bist du aus dem ‘Loch’ geklettert.
Bist daran gewachsen, hast gezeigt, dass du Ehrgeiz besitzt und ausdauernd bist.
Du hast dir deine eigene Persönlichkeit aufgebaut, mit der du zufrieden sein kannst. Wahrscheinlich überlegst du ab und zu, wie dein Leben wäre, wenn du früher ganz anders gewesen wärst, wenn du nicht arrogant gewesen wärst, immer am Lachen, schnell Freunde gefunden hättest. Und wahrscheinlich belächelst du diese Gedanken. Vielleicht denkst du sogar, dass dein Leben vollkommener wäre, hättest du eine solche Kindheit gehabt. Vielleicht denkst du, dass dir immer noch etwas fehlt, vielleicht an der Persönlichkeit? Aber wahrscheinlich im Leben.
Vielleicht liege ich völlig daneben mit meinen Gedanken, aber vielleicht treffe ich auch mitten ins Schwarze.
Es ist merkwürdig, eine solche verwandte Seele anzutreffen, und das auch noch über’s Internet.
Es ist merkwürdig zu sehen, wie ähnlich man sich sein kann und wie unterschiedlich in anderen Dingen.
Merkwürdig.
Und wie merkwürdig, dass ich schon länger keine Smilies mehr gemacht habe. +lach+ ^_^ ^.~
Und da der Post wahrscheinlich wieder zu lang ist, trenne ich den vorsichtshalber. +lach+
Mako <~
Von: makochou am 229. Januar 2008
um 00:13
tiefschwarz, liebe mako :)
ich gehe später am heutigen tag näher auf eure schönen kommentare ein, denn jetzt brauche ich dringend schlaf… ;)
Von: aprikose am 229. Januar 2008
um 00:25
Oha ^^
Am heutigen Tag? Aaaaaa omg ja mai! oO °o° Ist ja schon nach Null Uhr! V_V
Hab ich ja gar nicht gesehen +lach+
Danke für’s Erinnern ^.~
Dann Schlaf mal gut :)
Bis dann! ^^
Mako <~
Von: makochou am 229. Januar 2008
um 00:28
lieber ulf,
keine sorge, erfahrung lässt sich nicht wegwischen. ich meinte damit mein verhalten – das kann ich ändern. gelernt habe ich ja daraus…
wenn einem die gedanken im kopf herumschwirren, muss man sie einfach irgendwann niederschreiben, egal ob man büffelt oder nicht ;)
danke für dein lob.
liebe grüsse,
aprikose
Von: aprikose am 229. Januar 2008
um 07:52
liebe mako-chan,
schöne vergleiche und zitate, die du beschreibst. ja, es stimmt, ohne mein erlebtes wäre ich nicht so, wie ich bin.
aber du hast recht, ich philosophiere manchmal, wie es gewesen wäre, wenn … . (nicht im negativen sinne natürlich, ich finde es nur interessant, darüber nachzudenken)
und irgendwas fehlt doch immer… :) aber auch das wird sich noch richten, bestimmt. denn die allgemeine windrichtung stimmt für mich…
Provokativ gesagt, wer will schon Mitleid dafür haben, wofür er selber Schuld ist?
richtig… denn das ist nicht unbedingt förderlich :)
Es ist merkwürdig, eine solche verwandte Seele anzutreffen, und das auch noch über’s Internet.
eine verwandte seele zu treffen ist selten, zugegeben. aber ich behaupte einfach mal frei heraus, dass es übers internet um einiges erleichtert wird. entfernungen spielen keine rolle mehr, man ist kontaktfreudiger, und man lernt menschen von einer anderen seite kennen (ich verweise mal auf mich ;) ).
Danke für’s Erinnern ^.~
keine ursache *lach*
auch dir vielen dank für’s lob. euch beiden. das bestärkt mich sehr auf meinem weg :)
liebe grüsse,
aprikose
Von: aprikose am 229. Januar 2008
um 08:14
Liebe Aprikose, ich bin durch Ulf’s Blog hierhergekommen und hab schon ab und zu still mitgelesen.
Dieser Beitrag beeindruckt mich in seiner Offenheit, in der Du Dich selber beschreibst, waoh. Und das ganze komplett ohne Effekthascherei.
Ich mag auch diese Leute nicht, die hinter „Ich bin halt so“ ihre schlechten Eigenschaften verstecken. Und was ich noch weniger mag ist, dass solchen Menschen oft viel mehr zugestanden wird und man selber bekommt schon bei der kleinsten Kleinigkeit einen auf den Deckel. Das nur am Rande.
Es ist bewundernswert, dass Du in Deinem Teenager-Alter (ich nehm mal an, da passierte der „Wechsel“) so „reif“ warst und nicht nur erkannt hast, was falsch lief, sondern es auch ändern konntest.
Eines kannst Du daraus mit Sicherheit sagen, Du kannst Dich immer und jederzeit verändern, Du wirst nicht in negativen Situationen hängenbleiben und das gibt Dir doch bestimmt ein grossartiges Gefühl. Und vielleicht solltest Du das aus der Situation lernen…
Alles Liebe Andrea
Von: andrea2007 am 229. Januar 2008
um 09:42
Hi, Aprikose =)
(ich verweise mal auf mich ;) ).
Hehe ^.~
(nicht im negativen sinne natürlich, ich finde es nur interessant, darüber nachzudenken)
Da hast du natürlich auch Recht. ^^
Haha. Was mir grad wieder einfällt. Dein Blog-Entry (Eintrag, meine ich natürlich xD) hat mich dazu gebracht, mal (wieder) über meine Kindheit nachzudenken. Genauer nachzudenken. Schon verwirrend, was dann dabei rauskommt.
Hilfreich, wenn man dann Zeugnisse aus der Grundschule findet, in denen dein Verhalten, deine Leistung in Worten aufgeschrieben und nicht in Noten ist. ^^
Apropos, lerne ja nicht zu viel! +lach+
Ich mach mir schon langsam Sorgen, wo ja immer nur ‘am büffeln’ steht. ^.~
Aber viel Erfolg ^^’
Mako <~
Von: makochou am 229. Januar 2008
um 14:06
liebe andrea,
es ehrt mich, dass eine stille mitleserin sich plötzlich „laut“ äussert :)
zugegeben, ich habe auch bei dir früher schon ein wenig gelesen…
ja, der wechsel war im teenager-alter… wie gesagt, ich war meinem alter voraus (wenn man das überhaupt so sagen kann). ich bin aber froh, dass ich meinen „inneren schweinehund“ damals überwunden habe :)
das gibt Dir doch bestimmt ein grossartiges Gefühl.
ja, da hast du recht. im moment aber schöpfe ich meine energie aus deinem kommentar ;)
danke für deine antreibenden worte!
liebe grüsse,
aprikose
Von: aprikose am 230. Januar 2008
um 19:08
liebe makochou,
ich erinnere mich am besten mit fotos oder musik von früher. in meinen zeugnissen steht allerdings neben den noten nicht viel gutes ;)
(und ältere zeugnisse hab ich nicht mehr…)
aber auch für mich wars verwirrend. es fällt mir manchmal schwer zu glauben, dass ich früher war, wie ich war…
Apropos, lerne ja nicht zu viel! +lach+
die gefahr besteht (leider) nicht, wie man am aktualisierten „status“ sieht… ;)
liebe grüsse,
aprikose
Von: aprikose am 230. Januar 2008
um 19:13
Hi, Aprikose :)
Ja, ich seh schon:
nicht so erfolgreich beim büffeln… +grins+
Du erinnerst dich mit Musik von Früher? Wow! ^^
Da ich früher nur das gehört hab, was meine Eltern gehört haben.. abgesehen von Britney Spears, Backstreet Boys und noch einem schönen Song mit wunderbarer Melodie (Lieber DJ) kann ich damit leider nicht so viel in Verbindung setzen.
Mit den Fotos auch nicht.. obwohl ich die schon seit zwei Jahren nimmer gesehen hab.. sollt ich vllt mal wieder nach schauen ^-^
Ich war ‘nur’ ein wenig frech, wollte alles kontrollieren, war selbstständig, meistens am Lachen. Im Unterricht aber eher zurückhaltend, konnte mir schnell etwas merken, war sehr angetan von Religion (biblischen Geschichten).
Nja und das war’s schon leider fast wieder von meiner Kindheit ^^’ (bis 11). Kann mich noch an einige Ereignisse erinnern, aber im großen und ganzen.. +kopfschüttel+
Ach ja und ich hatte schon immer ein Herz für Tiere +lach+
Nja, aber im großen und Ganzen ist es herzlich wenig, finde ich ^^
lg Mako <~
Von: makochou am 230. Januar 2008
um 21:56
liebe aprikose,
finde ich unheimlich mutig von dir, dich so zu öffnen. davor kann ich nur meinen hut ziehen.
seltsamerweise habe ich gerade letzte nacht von meiner ersten großen liebe geträumt, der auch jedesmal, wenn er mich wieder enttäuscht hat (das war oft) die berühmten vier worte geäußert hat: „ich bin halt so!“ dann war er immer furchtbar geknickt ob seines traurigen „schicksals“ und ich musste ihn wieder aufbauen.
treten hätte ich ihn sollen, aber das weiß man ja immer erst später…
Von: minnotmean am 231. Januar 2008
um 10:57
Da lese ich doch wieder einige Ähnlichkeiten zu meinem Leben, faszinierend. Darüber könnte ich auch mal bloggen…
Das sexbessesene Getier sadboy
Von: sadboy81 am 231. Januar 2008
um 16:50
liebe mako,
doch, musik hatte für mich schon immer einen hohen stellenwert. jeder „meiner“ songs beinhaltet irgendein gefühl, ein erlebnis, das mich damit verbindet.
und „bis 11″, da erinnere ich mich auch nicht an besonders viel. die beschriebenen ereignisse fanden bei mir ziemlich genau „ab 11″ statt…
und du bist ja auch noch jung, da kommt noch so einiges dazu :)
liebe min,
danke für dein lob. ich wäre gern mutiger gewesen… ich glaube eher, dass es an meinem schon öfters nachgesagten starken willen (den ich von meiner mutter geerbt habe) lag, dass ich das auch durchziehen konnte.
mir ging es übrigens nicht anders… interessant, dass forschungen aufeinander aufbauen, der mensch aber in seinem leben immer wieder die fehler macht, die andere schon längst begangen haben… aber solche erfahrungen muss man wohl einfach selbst machen…
liebes getier,
ich bin gespannt auf deine erlebnisse und die ähnlichkeiten!
dreifach liebe grüsse,
aprikose
Von: aprikose am 232. Januar 2008
um 00:01
He, Aprikose :)
dreifach liebe grüsse +lach+
So gehts auch ^.~ +grins+
Also ich denke, dass man durch einige Fehler, die andere Menschen gemacht haben, genug lernt, dass man sie nicht selber machen muss. Dennoch gibt es die bestimmten Fehler, die einfach jeder in seinem Leben durchläuft und im Großen und Ganzen keinen Weltuntergang herbeiführen. ^^’
Z.B.
Mama: Kind, die Platte ist heißt. Tu nicht die Hand drauf.
Kind: In Ordnung, Mama!
Mama ist weg. Kind legt Hand auf die Platte, schreit auf.
Kind: Au.
Mama: Hab ich dir doch gesagt.
Kind denkt: Die ist ja wirklich heiß.
XD ^^
Von: makochou am 232. Januar 2008
um 17:40
ach ja und liebe Grüße noch ;)
Mako <~
Von: makochou am 232. Januar 2008
um 17:40
hi mako :)
natürlich hast du recht, kapitalfehler begeht man nicht nochmal. (wobei, ich bin mir sicher, dass sich auch hierfür jemand findet, irgendwo…)
aber die kleinen erfahrungen des lebens, besonders eben in beziehungen mit menschen, da macht man oft denselben fehler wie schon viele andere zuvor.
vielleicht, weil liebe blind macht?
liebe grüsse,
aprikose
Von: aprikose am 234. Januar 2008
um 08:10
Hi, Aprikose :)
vielleicht, weil liebe blind macht?
Oder weil der Gedanke an eine Beziehung einen so berauscht, dass man negative Aspekte einfach wegstreicht ;)
Hoffe, dir gehts gut und mit der Statistik auch :)
LG, Mako <~
Von: makochou am 234. Januar 2008
um 19:25
[...] würdest du, wenn du könntest, an dir ändern? man kann so ziemlich alles an sich ändern – was nicht geht sind Krankheiten, Äusserlichkeiten oder sehr schwer abtrainierbare [...]
Von: “Sommer”loch « why does my heart… am 145. Januar 2009
um 08:28