In letzter Zeit. Nein, in Zukunft. Der ganze Sommer ist wackelig, ich weiss noch gar nicht, wie ich um alle wichtigen Daten herumschiffen kann. Einige Daten stehen, andere sind völlig frei, und wieder andere sind erst noch ein Gedanke. Ich mag das nicht. Ich plane gerne ein bisschen voraus, nicht zu weit, aber doch, dass ich nicht irgendwelchen Leuten im letzten Moment ab- oder zusagen muss/kann. Und dieser Sommer wird spontan, weil so vieles noch unklar ist, wann mein Traummensch Zeit für mich, wann ich Zeit für ihn habe. Dazu kommen Prüfungen im Spätsommer, und eigentlich wollte ich noch in der Zeit umziehen… zum haareraufen.
Ausserdem bin ich zu einem Klassentreffen eingeladen worden. Mit Leuten, die ich schon ewig nicht mehr gesehen habe – aus gutem Grund… Ob es eine gute Idee ist, das alles aufzuarbeiten? Ich weiss nicht. Aber ich könnte alte neue Freunde gewinnen. Ich bin unschlüssig. Ein Teil von mir sagt ja, ein anderer nein. Ich komme mir vor wie Jim Carrey in „Der Ja-Sager“, Angst vor zwischenmenschlichen Beziehungen habend.
Und schon in 3 Tagen bin ich am Ziel meiner Wünsche. Auch wenn mein Traummensch schon vermutet, dass ich komme, so wirklich rechnet er noch nicht mit mir. Und… ja, böse Aprikose… der Gedanke, Freitag blau zu machen und dafür bis zum Sonntag da zu bleiben wird immer verlockender. Und nimmt überhand, wenn mein Traummensch mich mit grossen Augen ansieht und sagt, „Bleib doch noch ein wenig…“
Und was, wenn er dann plötzlich sagt „Bleib einfach bei mir“?
Von: the rufus am 137. Januar 2009
um 23:21
dann wird mein selbsterhaltungstrieb mich retten ;)
Von: aprikose am 137. Januar 2009
um 23:26
Kannst ja immer noch sagen: Gib mir zwei Monate zum Zelte-Abbrechen ;)
Von: Shugi am 139. Januar 2009
um 08:38
Liebe aprikose,
in einem meiner früheren Kommentare habe ich „geraten“, auf den Bauch, auf das Gefühl zu hören.
Ich vermute, dass Du an einem Punkt angekommen bist, wo Du für Dich, nur für Dich klar werden musst, falls Du es noch nicht bist, was Deine Ziele sind, wie wichtig Du Dir selber bist, wie wichtig Dir Deine Ausbildung ist, wie wichtig Dir Unabhängigkeit ist, wie wichtig Dir diese Liebe ist.
Sehr hilfreich bei der Priorisierung kann sein, die Augen zu schließen und sich zu fragen, wo will ich denn etwa in 5 Jahren stehen, mit mir, mit meinem Job, mit meiner Unabhängigkeit, mit meiner Zweisamkeit. Und sich jeweils so eine Situation in 5 Jahren konkret auszumalen.
Liebe Grüße,
Ulf
Von: Ulf Runge am 147. Januar 2009
um 00:10
lieber ulf,
deinem zweiten abschnitt stimme ich zu. teilweise bin ich mir darüber im klaren, teilweise noch nicht, aber das alles klärt sich mehr und mehr.
deinem letzten abschnitt stimme ich insofern zu, dass es wohl hilfreich ist, träume und wünsche zu haben, aber ich nun ja auch, wie im beitrag oben beschrieben, gelernt habe, dass spontanität manchmal doch sehr nützlich wäre…
deshalb lasse ich das alles jetzt erst einmal auf mich zu kommen und träume ein wenig von meiner zukunft :)
liebe grüsse,
aprikose
Von: aprikose am 147. Januar 2009
um 00:26