Verfasst von: aprikose | 180. Januar 2009

Fussnote: Dein Leben

Ich postiere jetzt mal die Fussnote zuerst. Weil es doch ein wenig viel geworden ist, nicht viel mit der Natur des nächsten Beitrages zu tun hat und auch einen eigenen Eintrag wert ist. Es mag sein, dass dies auch eine Erklärung für das Verhalten meines Traummenschen ist… Ich weiss es nicht. Sobald der „Hauptbeitrag“ einigermassen lesbar ist, folgt er.

* Oder was du überhaupt willst. Denn dein Leben ist momentan ein solches Tohuwabohu, ein einziges Durcheinander ohne Ziel und Ordnung, voller Rückschläge und unfairer Schicksalsschläge, die du nicht verdient hast, für die du einfach nichts kannst. Es sind die Menschen und die Umstände bei dir, die dir dein Leben zur Hölle machen, und egal wie viel du hineinsteckst, es wird weder von den Menschen noch vom Schicksal honoriert.

Ich hatte in meinem Leben immer irgendwie Glück. Du scheinst immer irgendwie Pech zu haben. Ich fühle mich auf eine bizarre Art schuldig, empfinde, als hätte ich dir das Glück gestohlen. Du liegst in deinem Bett, kaputt, bist der Verzweiflung nahe, weil du einfach nicht mehr kannst, keine Lust mehr hast auf all das, doch das wirklich Schlimme daran ist, dass ich dich verstehen und dir trotzdem nicht helfen kann. Alles, was ich tun kann, ist, ein Puffer zwischen dir und dem Chaos zu sein, doch ich leide fast so sehr wie du.

Ich liebe dich. Und es tut weh, dich so hilflos zu sehen – gerade du, wo du doch immer so stark warst und trotz all dieser Scheisse in deinem Leben stets voran geschaut hast. Du wolltest schon einmal aufgeben, doch du hast dich immer durchgekämpft. Und wieder stehst du kurz davor, alles hinzuschmeissen. Ich hoffe, du weisst, was du tust. Aber egal, wie du dich entscheidest, ich werde dich unterstützen. Egal wie schnulzig das klingt – Zusammen schaffen wir das.


Antworten

  1. puh. das klingt heftig.

    den geliebten menschen leiden zu sehen, finde ich oft schlimmer, als selbst zu leiden, im kleinen wie im großen. aber ich kenne ja den „hauptbeitrag“ nicht, deshalb warte ich noch, bis ich mehr dazu sage.

    hier und jetzt nur so viel: ich denke an dich. und hoffe, daß die last bald leichter wird.

  2. das ist es. ich möchte doch etwas tun… diese hilflosigkeit, während es dem geliebten menschen schlecht geht, ist einfach unerträglich. ich möchte helfen, aber ausser tröstenden worten bleibt mir nichts.

    liebe grüsse,
    aprikose

  3. [...] * Fussnote [...]


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