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		<title>Liebe verleiht Flügel</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 07:49:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich kann mich nur schwer von Dingen trennen. Ich sammle nicht, aber ich behalte. Selbst komplett nutzlose Dinge werfe ich nicht weg, sondern bewahre sie auf, warum auch immer. Früher hatte ich gefüllte Setzkästen mit Krimskrams, und sogar meine Backups werden immer grösser, weil ich alte Dateien nicht einfach lösche. Und in meinem Handy befindet [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=aprikose.wordpress.com&amp;blog=4184027&amp;post=643&amp;subd=aprikose&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann mich nur schwer von Dingen trennen. Ich sammle nicht, aber ich behalte. Selbst komplett nutzlose Dinge werfe ich nicht weg, sondern bewahre sie auf, warum auch immer. Früher hatte ich gefüllte Setzkästen mit Krimskrams, und sogar meine Backups werden immer grösser, weil ich alte Dateien nicht einfach lösche. Und in meinem Handy befindet sich immer noch die Telefonnummer meines Menschen, dem ich vor nun beinahe einem Jahr Lebwohl gesagt habe. Und auch diejenige eines anderen Menschen, mit dem ich vor ziemlich genau einem Jahr viel kommuniziert habe. <a href="http://aprikose.wordpress.com/2011/02/08/die-dritte-entscheidung/">Die Rede ist von jemandem, dem ich viel verdanke</a>. Von dem ich endlich dieses Gefühl des &#8222;Begehrtseins&#8220; erhielt, der mir oft sagte, wie hübsch ich sei, wie viel ich aus mir machen könne. Ein Mensch, der mir damals so viel bedeutete, und zu dem ich kurze Zeit später den Kontakt ebenfalls komplett abgebrochen habe. Weil es einfach zu weh tat zu sehen, dass er so schnell jemand anderes gefunden hatte.</p>
<p>In Facebook habe ich ihn nicht gelöscht. Aber dafür die Benachrichtigungen ausgeblendet &#8211; aus den Augen, aus dem Sinn. Erst als vor kurzem ein unverhofftes Like auf einem meiner Bilder erschien, habe ich mich dazu durchgerungen, doch ein schönes neues Jahr zu wünschen. Es ist alles lange genug her, und doch habe ich diesem Menschen einiges an positiven Gedanken zu verdanken, insbesondere solche, die mich gut über mich selbst denken lassen.<br />
Natürlich folgte ein längeres Gespräch, dem sich weder ich noch die andere Person entziehen konnten. Ich war, gelinde gesagt, konsterniert… vom Feuer und der Eigenständigkeit dieses Menschen war nicht mehr so viel übrig wie noch vor einem Jahr, wo dies alles deutlich zu spüren war. Er wollte studieren, was aus sich machen, hatte diese brennende Kraft nach vorne in sich, die mich selbst angesteckt hatte, und nun ist nur mehr Resignation übrig.</p>
<p>In einer unglücklichen Beziehung feststeckend, in einem Job, der diesen Menschen weder fordert noch fördert, in einigen Wochen wird er mit diesem anderen Menschen zusammenziehen, den er &#8222;eigentlich liebt&#8220;, aber angeblich für ihn &#8222;nicht mehr so wirklich Gefühle&#8220; hat, und eigentlich sei das alles nur dem Kind zuliebe. Dem Kind?? Ja, im Frühjahr käme die Tochter zur Welt. Und da war ich endgültig baff. In dem Alter, von diesem Menschen, damit hätte ich niemals gerechnet.</p>
<p>Na, was denn aus dem Studium geworden sei? Den ganzen Plänen? Ob der andere Mensch ihn da nicht unterstützt hätte?</p>
<p>Nein, sagt er. Der Andere würde von einem Studium nicht viel halten, Geld sei wichtiger. Ich sass mit grossen Augen vor meiner Tastatur und wusste gar nicht, wo ich anfangen sollte.</p>
<blockquote><p>&#8222;Tja… irgendwie bin ich fast etwas schockiert, denn das ist nämlich genau das, was ich von DIR gelernt habe: Etwas aus mir zu machen, mich nicht beirren zu lassen, und mir Menschen zu suchen, die mich unterstützen. Dass ich DIR das jetzt sagen muss ist irgendwie&#8230; falsch!&#8220;</p></blockquote>
<p>Dann war mein Gegenüber an der Reihe, sprachlos zu sein. Und irgendwann, nachdem ihm alles ein wenig wie Schuppen vor den Augen gefallen war, kam:</p>
<blockquote><p>&#8222;Ach, auch das mit uns… Ich hab alles kaputt gemacht. Es hätte alles so schön werden können… aber ehrlich gesagt, hat mir alles ein wenig Angst gemacht. Ich hätte einfach in deine Stadt ziehen können, dort studieren, ein Leben mit Zukunft aufbauen… aber ich hatte einfach Angst. Es lag nicht an dir persönlich.&#8220;</p></blockquote>
<p>Und nun führt dieser Mensch eine Beziehung mit jemandem, der ihm nicht genug Aufmerksamkeit schenkt, der keine Komplimente macht, der ihm das Gefühl gibt, nicht begehrt zu sein &#8211; und spätestens hier entsprach mein Gesichtsausdruck demjenigen beim Biss in eine Zitrone. Es kam mir alles so schrecklich bekannt vor. Nur dass dieser Mensch sich mit dem Kind nun sehr viele Optionen verbaut oder zumindest stark erschwert hat, denn dies ist eine sehr schwerwiegende Bindung. Klingt herzlos? Jein. Das Kind war geplant, und ich kann nicht verstehen, dass man bei all diesen Plänen für die eigene Zukunft schon mit kurz nach zwanzig eine Familie gründet. Mit einem Partner, mit dem man so kurz zusammen ist, und der einem auch keinen Rückhalt gibt! Warum?</p>
<p>Später endete das Gespräch in eine Richtung, die mir nicht unbedingt gefiel. In eine Richtung, die Sätze enthielt wie: &#8222;Eigentlich ergänzen wir uns ziemlich gut… Ich unterhalte mich total gerne mit dir, und ehrlich gesagt weiss ich gar nicht mehr, was ich für ein Problem ich mit uns hatte…&#8220;, und die nachts um zwei SMS erscheinen liess mit &#8222;Kannst du auch nicht schlafen?&#8220;. Diese Richtung werde ich unterbinden, denn obwohl ich diesen Menschen nach wie vor unglaublich interessant finde… der Zug ist abgefahren. Aber darum geht es jetzt auch gerade nicht, der Beitrag ist eh schon lang genug.</p>
<p>Worauf ich eigentlich hinaus wollte ist die Art der Partnerschaft, die dieser Mensch gerade führt. Was er mir erzählt, ist genau das, was mir mit meinem Exmenschen passiert ist: Keine Zuneigungsbekenntnisse, zu wenig Aufmerksamkeit, und so weiter. Interesse. Aber wirklich schlimm fand ich die Tatsache, dass er keine Unterstützung von seinem Menschen erhält. Er ist sehr intelligent und könnte ein Studium mit links schmeissen, und dass hier der Partner nicht voll dahintersteht, sondern sogar blockiert, finde ich schrecklich. Perlen vor die Säue &#8211; Partnerschaft ist doch nicht einfach irgendein Hobby! Ich muss doch meinen Menschen kennen, wissen, was ihn antreibt, was ihm fehlt, was seine Wünsche sind. Eine Partnerschaft besteht darin, dem anderen Steine aus dem Weg zu räumen und ihm diese Wünsche zu erfüllen, sich gegenseitig zu unterstützen. Liebe ist, dem anderen Flügel wachsen zu lassen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/aprikose.wordpress.com/643/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/aprikose.wordpress.com/643/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/aprikose.wordpress.com/643/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/aprikose.wordpress.com/643/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/aprikose.wordpress.com/643/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/aprikose.wordpress.com/643/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/aprikose.wordpress.com/643/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/aprikose.wordpress.com/643/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/aprikose.wordpress.com/643/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/aprikose.wordpress.com/643/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/aprikose.wordpress.com/643/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/aprikose.wordpress.com/643/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/aprikose.wordpress.com/643/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/aprikose.wordpress.com/643/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=aprikose.wordpress.com&amp;blog=4184027&amp;post=643&amp;subd=aprikose&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Frohes! Neues Jahr</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 13:40:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich hatte recht, ich hatte einfach recht: Einfach nur schon weil es das neue Jahr 2012 ist, denkt mein verqueres Hirn plötzlich sehr viel positiver, und es sind ganz viele tolle Dinge passiert! Ich habe plötzlich arbeiten können, mich konzentrieren können Ich mache wieder regelmässig Sport (soweit man das nach 5 Tagen beurteilen kann) Ein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=aprikose.wordpress.com&amp;blog=4184027&amp;post=641&amp;subd=aprikose&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte recht, ich hatte einfach recht: Einfach nur schon weil es das neue Jahr 2012 ist, denkt mein verqueres Hirn plötzlich sehr viel positiver, und es sind ganz viele tolle Dinge passiert!</p>
<ul>
<li>Ich habe plötzlich arbeiten können, mich konzentrieren können</li>
<li>Ich mache wieder regelmässig Sport (soweit man das nach 5 Tagen beurteilen kann)</li>
<li>Ein Freund hat mir Nachhilfe in dem Fach versprochen, in dem ich sonst gnadenlos durchfallen würde</li>
<li>Es sieht so aus, als würde der lang angekündigte Plan endlich aufgehen</li>
<li>Mein Chef hat mich angerufen und mir ein frohes neues Jahr gewünscht</li>
<li>Ich habe einen wildfremden Menschen angesprochen und ihm meine Telefonnummer zugesteckt</li>
<li>Ich habe meinen vor Wochen verlorenen Schirm wiedergefunden: Fein säuberlich zusammengelegt und aufgehängt an der Garderobe des Zimmers, wo ich ihn vergessen hatte &#8211; man soll sich ja über die kleinen Dinge freuen, und dieser Schirm hat eine Geschichte!</li>
</ul>
<p>Deshalb feiere ich das neue Jahr an diesem Wochenende, habe ich beschlossen.</p>
<p>Und zu dieser Feier kommen wirklich überraschend viele Leute, neue Leute, tolle Leute. Ich freue mich riesig darauf. Hoffentlich reichen meine Backkünste dafür aus.<br />
Darüber hinaus ist es aber auch die letzte Feier in diesem Semester, einfach weil ich plötzlich SO viel zu tun habe, dass ich kaum noch Luft kriege. Dementsprechend wird’s auch hier etwas ruhiger werden, und ich komme leider nicht mehr so oft zum Kommentieren wie ich möchte. Aber dann habe ich es endlich hinter mir! Die Diplomarbeit mach ich mit nämlich mit links. Ha.</p>
<p>Euch allen ein ebenso tolles neues Jahr! Und danke, dass ihr mir trotz allem mein letztes versüsst habt  ;)</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/aprikose.wordpress.com/641/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/aprikose.wordpress.com/641/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/aprikose.wordpress.com/641/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/aprikose.wordpress.com/641/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/aprikose.wordpress.com/641/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/aprikose.wordpress.com/641/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/aprikose.wordpress.com/641/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/aprikose.wordpress.com/641/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/aprikose.wordpress.com/641/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/aprikose.wordpress.com/641/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/aprikose.wordpress.com/641/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/aprikose.wordpress.com/641/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/aprikose.wordpress.com/641/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/aprikose.wordpress.com/641/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=aprikose.wordpress.com&amp;blog=4184027&amp;post=641&amp;subd=aprikose&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Change Request</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 23:46:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie wird man selbstbewusster? Wie verbessert man sein Auftreten? Wie wird man für andere Menschen attraktiver? Dieser Frage bin ich nachgegangen, nicht zuletzt wegen des Kommentars von Anah. Geschrieben ist eine Idee schnell, die Umsetzung ist schwieriger. Doch ich habe mich hingesetzt und ein paar Menschen gefragt, wie ich denn auf andere Menschen wirke, grade [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=aprikose.wordpress.com&amp;blog=4184027&amp;post=635&amp;subd=aprikose&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wird man selbstbewusster? Wie verbessert man sein Auftreten? Wie wird man für andere Menschen attraktiver? Dieser Frage bin ich nachgegangen, nicht zuletzt wegen des <a href="http://aprikose.wordpress.com/2011/12/15/selbsthartung/#comments">Kommentars von Anah</a>. Geschrieben ist eine Idee schnell, die Umsetzung ist schwieriger. Doch ich habe mich hingesetzt und ein paar Menschen gefragt, wie ich denn auf andere Menschen wirke, grade so von der Anziehung her. Und unabhängig voneinander bestätigten mir einige Personen, dass sie mich sehr gerne als beste Frucht hätten, mit der sie über alles reden könnten, sie mich jedoch nicht als die Ananas im Korb ansehen würden. Das war schon etwas bedrückend… aber warum passiert mir das immer wieder, zuletzt bei der Erdbeere?</p>
<p>Mein Mitbewohner sagt, dass ich sparsamer sein soll. Sparsamer im Umgang mit meinen Stärken. Er sagt, dass ich ein sehr grosses Herz habe und mir in Sachen Grosszügigkeit, Freundlichkeit und Entgegenkommen nur sehr wenige Menschen das Wasser reichen könnten (ich habe es abgestritten, worauf er Bescheidenheit nachlegte). Seine Aussage war, dass ich diese Dinge nicht mehr jedem Menschen einfach so offenlegen sollte. Man solle sich dies an mir verdienen müssen und sich als etwas Besonderes fühlen, wenn man sie geniessen darf.</p>
<p>Allgemein müsse ich weniger mein Herz auf der Zunge tragen, sondern auch mal ein wenig verschlossener sein. Nicht vom Gemüt her, da soll ich ja offener werden, aber halt nicht gleich jedem &#8222;meine Geschichte erzählen&#8220; und somit durchschaubar und unspannend sein. Und umgekehrt muss ich nicht mehr jedem zuhören und Lebenstipps geben. Man kann geheimnisvoll sein, ohne dass die anderen einem alles aus der Nase ziehen müssen, und zuhören, ohne die Auswein-Schulter für jeden zu sein. Mehr necken. Mehr schweigen, aber mit einem wissenden Lächeln.</p>
<p>Ich habe es bereits ausprobiert. Ein gewisser Mensch, mal mehr, mal weniger an mir interessiert, fragte mich im Chat, was ich denn am letzten Wochenende so gemacht hätte, und warum ich die eine Vorlesung verpatzt hätte (ja, Asche auf mein Haupt). Im Normalfall hätte ich einfach mit der kompletten Wahrheit geantwortet, doch als ich eine scherzhafte Antwort à la &#8222;dieses und jenes, geht dich eigentlich nichts an&#8220; abschickte, regte sich auf der anderen Seite plötzlich etwas. Auf einmal schien ich furchtbar interessant zu sein, und ein paar neckende Wortwechsel später hatte ich ein Date zum Frühstück zu zweit in der Tasche! Und dieser Morgen war dann tatsächlich sehr schön.</p>
<p>Ich war selbst überrascht, aber es stimmt also. Ein bisschen mehr Egoismus, ein bisschen weniger Zeit haben, ein bisschen mehr kalte Schulter, und andere Menschen bemühen sich plötzlich mehr als sonst, den Kontakt zu halten. Mit einem Mal ist man nicht mehr selbst die treibende Kraft, sondern kann sich treiben lassen. Die Schwierigkeit scheint darin zu bestehen, die Gratwanderung hinzukriegen.</p>
<p>Nächste Übung: Gesprächsführung. Zu oft versanden Gespräche in der peinlichen Pause, weil ich nicht weiss, was ich noch sagen soll. Hat jemand Tipps?</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/aprikose.wordpress.com/635/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/aprikose.wordpress.com/635/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/aprikose.wordpress.com/635/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/aprikose.wordpress.com/635/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/aprikose.wordpress.com/635/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/aprikose.wordpress.com/635/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/aprikose.wordpress.com/635/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/aprikose.wordpress.com/635/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/aprikose.wordpress.com/635/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/aprikose.wordpress.com/635/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/aprikose.wordpress.com/635/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/aprikose.wordpress.com/635/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/aprikose.wordpress.com/635/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/aprikose.wordpress.com/635/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=aprikose.wordpress.com&amp;blog=4184027&amp;post=635&amp;subd=aprikose&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Zuhause</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 00:30:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es ist stockdunkel, als ich nach Hause komme. Richtig nach Hause, an den Ort, in dem ich mit meiner Familie aufgewachsen bin, in dem jetzt nur noch mein Vater mit meiner verhassten Stiefmutter wohnt. Doch selbst in dieser Dunkelheit erkenne ich, wie sehr sich der Ort verändert hat, wie in diesem winzigen 1400-Seelen-Dorf unsere grossen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=aprikose.wordpress.com&amp;blog=4184027&amp;post=631&amp;subd=aprikose&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist stockdunkel, als ich nach Hause komme. Richtig nach Hause, an den Ort, in dem ich mit meiner Familie aufgewachsen bin, in dem jetzt nur noch mein Vater mit meiner verhassten Stiefmutter wohnt. Doch selbst in dieser Dunkelheit erkenne ich, wie sehr sich der Ort verändert hat, wie in diesem winzigen 1400-Seelen-Dorf unsere grossen Spielwiesen von damals mit neuen Häusern zugepflastert wurden. Auch das Haus meines Vaters sieht komplett anders aus, doch da bei uns das ständige Renovieren und Ausbauen an der Tagesordnung war, stört mich das nicht so sehr.</p>
<p>Es ist spät, kurz vor Mitternacht. Ich weiss es, nicht weil ich auf die Uhr geschaut habe, sondern weil ich immer noch genau weiss, wann die Züge in diesem Ort ankommen und abfahren. Merkwürdig, welche Dinge sich das Gehirn speichert. In wenigen hundert Metern habe ich das Haus erreicht, wo mein Vater ein Bett für mich vorbereitet hat. Bevor ich es jedoch erreiche, bleibe ich stehen, auf einem dunklen Abschnitt der Strasse, und schaue in den Himmel. Tausend blitzende und funkelnde Sterne starren mich an, ein Anblick, der mir in der Grossstadt verwehrt blieb.</p>
<p>Ich denke an vieles. Alles und nichts. Was alles geschehen ist. Wünsche mir, dass ich eine Sternschnuppe sehe, denn ich könnte einen Wunsch gebrauchen. Nach zehn Minuten wird mein Arm taub von der schweren Tasche, und ich gehe weiter. Ich stelle sie in den Schuppen mit den riesigen Schiebetüren und frage mich, wie ich diese als Kind überhaupt bewegen konnte. Erinnere mich an die Schaukel im Sommer.</p>
<p>Einer Eingebung folgend schnappe ich mir den Rucksack und das Fahrrad meines Vaters. Er war früher begeisterter Radfahrer und Mountainbiker gewesen und hatte seine Räder gepflegt wie sein ein und alles. Der Sattel ist rissig und hart, die Griffe abgewetzt, und ich merke, wie bei jeder Umdrehung der Pedale diese auf der rechten Seite ein wenig rucken. Ich komme mir plötzlich alt vor, auch wie ich plötzlich ins Schwitzen komme, wie ich den Hügel zur Kirche hoch erklimme. Kein Auto kommt mir entgegen, das Dorf ist still.</p>
<p>Die Glocke schlägt ihre zwölf Töne, wie ich es in Erinnerung habe, während ich sie hinter mir zurücklasse. Mein Ziel ist ein anderes. Ich fahre hoch, den Berg hinauf, zu einem Ort, nur einen Kilometer hinter dem letzten Haus. Es sind nur drei oder vier Bäume, hochaufragend, alleine zwischen den Feldern, abseits der Strasse. Früher stand eine Holzbank dazwischen, jetzt ist sie aus hässlichem rotem Lochblech. Dennoch bleibt dieser Ort mein Ort. Ich war früher oft nachts hier und habe meine Gedanken schweifen lassen, und genau das tue ich jetzt auch.</p>
<p>Man sieht von hier oben sehr weit, unten die Lichter der Menschen, oben die Lichter der Sterne. Orion, mein Liebling unter den Sternen, scheint mir in den Rücken, hält ihn mir frei. Der Schein meines Laptops leuchtet ihm entgegen, während ich diesen Beitrag verfasse, und Moby macht die melancholische Stimmung perfekt. Dass bald Jahrestag meiner ersten grossen Liebe ist, macht die Sache nicht besser &#8211; die Gedanken daran scheinen mich keinen Tag zu verlassen.</p>
<p>Weit voraus fährt ein einsames Lichterpaar seiner Bestimmung entgegen. Ich frage mich, welche Menschen darin sitzen. An was sie denken. Was ihre Probleme sind. Worauf sie sich freuen. Ich komme mir unbedeutend vor. Ich frage mich, ob ich jemals einen geliebten Menschen hier an diesen Ort bringen werde, wie ich es mir einst gesagt hatte, als ich ihn entdeckte. Die Sterne funkeln herab.</p>
<p>Weihnachten war nicht schön. Nicht heute. Meine Familie war… komisch. Obwohl alle herzlich waren, wirkten sie alle sehr lustlos. Besonders meine Schwester. Sie hat mir Schokolade geschenkt. Ich hasse Schokolade zu Weihnachten. Meine Nichte hat sich beschwert, dass sie &#8222;so wenig&#8220; geschenkt bekam, was mich doch ein wenig verletzt hat. Sie wurde sehr schlecht erzogen, doch dazu ein anderes Mal.</p>
<p>Kraft gibt mir vor allem der Besuch bei <a href="http://aprikose.wordpress.com/2008/07/31/mein-kleiner-engel/">meinem kleinen Engel</a>. Ich liebe ihn über alles, und ich habe vieles von dieser Liebe zurückbekommen. Die Stunden mit ihm gehörten zu den Schönsten dieses Jahres, und doch bin ich froh, wenn es endlich um ist. Es ist lächerlich, denn der Jahreswechsel an sich ist rein symbolisch und ohne reale Wirkung, aber ich hätte 2011 nicht mehr viel länger ertragen. Es war ein furchtbares Jahr für mich.</p>
<p>Mittlerweile sitze ich eine Stunde hier draussen. Es wird kalt, und nach und nach erlöschen die Lichter. Die Menschen gehen schlafen, und Wolken ziehen auf. Ich fühle mich einsam, aber am liebsten wäre ich die nächsten Tage alleine. Ich fahre nach Hause, um den Eintrag abzusetzen, ohne wirklich einen Grund dafür zu finden. Moby ist scheisse.</p>
<p>// Nachtrag: Nächstes Mal mach ich das im Sommer. Ich hab mir fast die Hände abgefroren. Ausserdem funktionieren die Bremsen auch nicht mehr so gut. Ich wünsche allen Lesern trotzdem schöne und besinnliche Weihnachten :)</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/aprikose.wordpress.com/631/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/aprikose.wordpress.com/631/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/aprikose.wordpress.com/631/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/aprikose.wordpress.com/631/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/aprikose.wordpress.com/631/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/aprikose.wordpress.com/631/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/aprikose.wordpress.com/631/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/aprikose.wordpress.com/631/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/aprikose.wordpress.com/631/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/aprikose.wordpress.com/631/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/aprikose.wordpress.com/631/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/aprikose.wordpress.com/631/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/aprikose.wordpress.com/631/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/aprikose.wordpress.com/631/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=aprikose.wordpress.com&amp;blog=4184027&amp;post=631&amp;subd=aprikose&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Selbsthärtung</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 15:02:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was dich nicht umbringt, macht dich härter. Eine Philosophie, nach der sogar Geschichten geschrieben werden: In Dragonball wird der Protagonist jeweils um ein Vielfaches stärker und mächtiger, nachdem er mehrere Male dem knappen Tod entrungen ist. Auch im realen Leben soll eine Nahtoderfahrung angeblich ungeahnte Kräfte verleihen und oft auch Menschen und ihre Sicht auf [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=aprikose.wordpress.com&amp;blog=4184027&amp;post=625&amp;subd=aprikose&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was dich nicht umbringt, macht dich härter. Eine Philosophie, nach der sogar Geschichten geschrieben werden: In <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dragonball">Dragonball</a> wird der Protagonist jeweils um ein Vielfaches stärker und mächtiger, nachdem er mehrere Male dem knappen Tod entrungen ist. Auch im realen Leben soll eine Nahtoderfahrung angeblich ungeahnte Kräfte verleihen und oft auch Menschen und ihre Sicht auf das Leben verändern.</p>
<p>Nach den letzten Tagen geht es mir ähnlich. Es hätte mich beinahe umgebracht. Ich habe mit mir selbst gehadert wie noch nie zuvor, habe stärkste Zweifel gehabt und hätte beinahe alles hingeschmissen. Ich wollte aber auch mit niemandem darüber reden, denn das hätte bedeutet, eine Schwäche zu zeigen, die ich niemandem zeigen möchte, weil es nicht zu mir passt, weil ich das nicht bin, und weil es einfach Dinge gibt, die man alleine bewältigen muss. Ich hätte auch gar nicht gewusst, was ich in einem solchen Gespräch hätte sagen sollen. Selbst ein Tagebucheintrag hier wurde immer unsinniger und drehte sich ohne Aussage im Kreis, je länger ich daran schrieb. Und als ich realisierte, dass sich die Welt auch ohne mich weiterdrehen würde, habe ich mich endlich aufraffen können.</p>
<p>Sieht so aus, als bräuchte ich wieder mal einen Tritt in den Hintern. Dieses Selbstmitleid-Getue hilft <em>nie</em>, und ich habe zugelassen, dass es mich über Wochen im Griff hatte. Das darf nicht passieren &#8211; was ist aus dem jungen, dynamischen, gutaussehenden, erfolgreichen Menschen Aprikose geworden? Ein Häufchen faules Elend. Das muss hier alles anders werden. Und das steht fest. Wenn ich wirklich Erfolg haben will, muss ich mich ändern. Ich will selbstbewusster sein, will besser auftreten können. Ich kann nicht mehr so zurückhaltend und ruhig sein, sondern muss mich mehr öffnen, mehr auf Leute zugehen, mehr hart sein, mehr Nein sagen, mehr führen, mehr reden, mehr egoistisch sein.</p>
<p>Und dumm gesagt: Mehr so sein, wie ich bin, wenn ich Alkohol getrunken habe. Denn dann komme ich richtig aus mir raus. Und ich will nicht trinken müssen, um selbstbewusst zu sein! Denn Alkohol löst nur die Barriere, die ich mir selbst irgendwann vorgelegt habe. Und das wiederum bedeutet, dass ich eigentlich wahrhaftig der aufgeschlossene Mensch bin, der ich mir wünsche zu sein, und nur einen Schalter umlegen muss, um dies zum Vorschein zu bringen. Die Hemmschwelle muss sinken. Und das alles ist kein Müssen, sondern ein Wollen &#8211; denn das ist keine Verfälschung meiner Persönlichkeit, sondern eine Ergänzung. Keine Veränderung, sondern eine Entwicklung.</p>
<p>Wir sind nicht diejenigen, zu denen uns die Vergangenheit gemacht hat, sondern diejenigen, die wir werden wollen!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/aprikose.wordpress.com/625/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/aprikose.wordpress.com/625/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/aprikose.wordpress.com/625/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/aprikose.wordpress.com/625/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/aprikose.wordpress.com/625/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/aprikose.wordpress.com/625/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/aprikose.wordpress.com/625/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/aprikose.wordpress.com/625/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/aprikose.wordpress.com/625/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/aprikose.wordpress.com/625/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/aprikose.wordpress.com/625/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/aprikose.wordpress.com/625/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/aprikose.wordpress.com/625/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/aprikose.wordpress.com/625/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=aprikose.wordpress.com&amp;blog=4184027&amp;post=625&amp;subd=aprikose&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>5</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 00:50:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bislang habe ich mich ja erfolgreich gedrückt vor allen möglichen Blogger-Umfragen, aber ich steh ja zu meinem Wort. Also, fangen wir mal an. Etwas Ablenkung tut mit auch gut &#8211; momentan ist alles ein bisschen viel. Vor langer Zeit, genauer gesagt am 240. Januar 2011 (heute sind es beinahe hundert Tage her, Asche auf mein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=aprikose.wordpress.com&amp;blog=4184027&amp;post=619&amp;subd=aprikose&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bislang habe ich mich ja erfolgreich gedrückt vor allen möglichen Blogger-Umfragen, aber ich steh ja zu meinem Wort. Also, fangen wir mal an. Etwas Ablenkung tut mit auch gut &#8211; momentan ist alles ein bisschen viel.<br />
Vor langer Zeit, genauer gesagt am 240. Januar 2011 (heute sind es beinahe hundert Tage her, Asche auf mein Haupt!) hat <a href="http://withhonesty.wordpress.com/">Summer</a> mich <a href="http://withhonesty.wordpress.com/2011/08/28/summer-macht-mit/">aufgefordert</a>, 5 bestimmte Eigenschaften, Marotten, Spleens oder Eigenarten von mir zu nennen. Mal sehen ob ich das schaffe, ohne zu viel zu verraten…</p>
<p>1. Ich bin gerne alleine. Manchmal gibt es nichts schöneres, als einfach nur für mich selbst zu sein, nach Hause in eine leere Wohnung kommen und Musik anzumachen, oder auch einfach nur in der Uni-Bibliothek sitzen und zu lernen und zu schreiben, ohne mich mit Menschen auseinandersetzen zu müssen. Ich kann mich sehr lange allein beschäftigen, und grade im Haushalt bin ich lieber alleine. Vielleicht mag ich deswegen auch die stundenlangen Bahnreisen, in denen ich in welcher Welt auch immer versinken kann, ein Buch lesend, Geschichten erfindend, Gedanken träumend. Allerdings habe ich auch ein wenig Angst davor, alleine zu sein. Ein Freund sagte mir einst, dass man irgendwann &#8222;wunderlich&#8220; wird davon. Ich will nicht &#8222;wunderlich&#8220; werden. Aber wahrscheinlich bin ich das schon.</p>
<p>2. Ich nenne meine Eltern nicht Mama oder Papa. Wenn, dann ist es &#8222;meine Mutter&#8220; oder &#8222;mein Vater&#8220;. Wenn ich mit meiner Mutter über meinen Vater spreche, nenne ich ihn beim Namen, genauso umgekehrt. Die direkte Ansprache mit dem Namen ist dann zwar ein wenig komisch, aber für mich fühlt es sich noch komischer an, sie &#8222;Mama&#8220; und &#8222;Papa&#8220; zu nennen. Eigenartig genug? ;)</p>
<p>3. Ich habe eine Hassliebe zu Verantwortung. Ich gebe sie zu gerne ab, wo sich die Gelegenheit bietet &#8211; bei Gesprächen ziehe ich mich zurück, das Autofahren überlasse ich anderen, bei Entscheidungen hole ich gerne andere Meinungen ein. Aber wenn ich dann doch einmal die Führung übernehmen muss, tue ich das gern, geniesse auch den Status und stelle mich (fast) nie so doof an, wie ich es befürchte. Eigentlich übernehme ich gerne Verantwortung &#8211; ich habe nur Angst, irgendwas saudummes dabei zu tun. Und ich mag es nicht, den Anführer zu mimen, wenn ich genau weiss, dass jemand dabei ist, der dies besser kann als ich.</p>
<p>4. Hygiene. Ich bin ein sehr hygienischer Mensch, aber nur, wenn ich mit jemandem zusammenwohne, der das zu schätzen weiss. Mein jetziger Mitbewohner ist ein typisch männlicher Mitbewohner, sprich es verstaubt alles, gesaugt wird erst wenn es unter den Füssen knirscht, die Küche ist gleichzeitig der Schlachthof und der dritte Mitbewohner heisst &#8222;dreckiges Geschirr&#8220;. Als ich hörte, dass er das Bad geputzt hat, ging ich davon aus, dass das Bad geputzt sei. Tatsächlich war es einfach nur überall drüber gewischt. Daher kriege ich spätestens alle zwei Wochen einen Putzfimmel und höre erst auf wenn alles glänzt und blitzblank ist. Auch ein Grund, weswegen ich gerne alleine wohne, denn da ist alles direkt nach Benutzung immer schön sauber. Später, wenn ich genug Geld für mein dekadentes Leben habe, werde ich jemanden bestellen, der mir jede Woche die Wohnung putzt. Mindestens.</p>
<p>5. Ich brauche immer ewig, bis ich mit unangenehmen Dingen anfange. Lieber schreibe ich, bevor ich anfange zu lernen. Lieber räume ich auf, bevor ich mich an Studienprojekte setze. Ich brauche immer eine gewisse &#8222;Anlaufzeit&#8220;, zwei drei (und manchmal auch mehr als ich zugeben würde) Stunden Rumgeklicke im Netz, bevor ich mich endlich aufraffe. Und wenn ich dann gestört werde &#8211; Mitbewohner, Telefon, Facebook, was auch immer &#8211; werde ich wieder zurückgeworfen. Wenn ich mich allerdings mal in eine Aufgabe verbissen habe, arbeite ich auch sehr gerne bis spät in die Nacht. Überhaupt arbeite ich gerne spätabends. So wie jetzt. Aber diese &#8222;Krankheit&#8220; hat wohl jeder, deswegen hänge ich einen Bonuspunkt an:</p>
<p>6. Ich kann abschalten und an nichts denken. Das hat Vor- und Nachteile. Beispiel: Wenn ich zuhause angekommen bin, vergesse ich den Tag. Ich kann gar nicht mehr wirklich beschreiben, was ich exakt getan habe, welche besonderen Ereignisse stattgefunden haben oder über was ich in der Mittagspause gelacht habe. Das hat schon öfter zu Zoff mit meinem Exmenschen geführt, und ist auch Streitobjekt meines jetzigen Mitbewohners: Es liegt nicht daran, dass ich keine Lust habe darüber zu reden &#8211; ich kann mich schlichtweg nicht mehr wirklich erinnern, <em>wie mein Tag war</em>! Aber genau dieses Abschalten ist es, was mich dazu bringt, sehr oft einfach positiv zu denken. Ich kann Dinge hinter mir lassen. Wahrscheinlich ist das nur Verdrängen, aber es funktioniert. Auch wenn mir viele Leute einfach nicht glauben können, dass ich tatsächlich gerade an NICHTS denke (und dann sauer sind, wenn ich im Gespräch nicht sofort antworte, weil meine Gedanken sich einfach mal weigern, Neues zu verarbeiten)&#8230;</p>
<p>Daneben sind da noch mein etwas spezieller <a href="http://aprikose.wordpress.com/2011/10/15/geben-oder-nehmen/">Umgang mit Geld</a>, <a href="http://aprikose.wordpress.com/2011/07/09/lachelzauber/">mit Geschenken</a> und mit äh, <a href="http://aprikose.wordpress.com/2010/07/13/frustration/">Intimität</a>. Ausserdem kann ich mich <a href="http://aprikose.wordpress.com/2008/11/12/bright-eyes/">sehr gut für Dinge begeistern</a> und steigere mich oft in gewisse Sachen rein. Unterm Strich bin ich wohl alles andere als normal und einfach. Doch was gilt heutzutage schon als normal?</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/aprikose.wordpress.com/619/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/aprikose.wordpress.com/619/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/aprikose.wordpress.com/619/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/aprikose.wordpress.com/619/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/aprikose.wordpress.com/619/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/aprikose.wordpress.com/619/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/aprikose.wordpress.com/619/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/aprikose.wordpress.com/619/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/aprikose.wordpress.com/619/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/aprikose.wordpress.com/619/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/aprikose.wordpress.com/619/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/aprikose.wordpress.com/619/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/aprikose.wordpress.com/619/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/aprikose.wordpress.com/619/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=aprikose.wordpress.com&amp;blog=4184027&amp;post=619&amp;subd=aprikose&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Die Sinnfrage</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 21:18:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Zeit rauscht vorbei, und ich sitze lethargisch daneben. Es ist mir egal. Alles ist mir egal. Die Motivation für mein Studium ist auf einem Tiefpunkt angelangt, und zum ersten Mal stelle ich mir die Sinnfrage und weiss keine rechte Antwort. Dieses Semester ist grauenhaft. Module, die mich grösstenteils nicht interessieren, oder die ich zur [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=aprikose.wordpress.com&amp;blog=4184027&amp;post=616&amp;subd=aprikose&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeit rauscht vorbei, und ich sitze lethargisch daneben. Es ist mir egal. Alles ist mir egal. Die Motivation für mein Studium ist auf einem Tiefpunkt angelangt, und zum ersten Mal stelle ich mir die Sinnfrage und weiss keine rechte Antwort. Dieses Semester ist grauenhaft. Module, die mich grösstenteils nicht interessieren, oder die ich zur Hälfte bereits im letzten Studium hatte, unterrichtet von Professoren, die eine Didaktik besitzen, welche zur untersten Schublade gehört. Die letzten drei Wochen sind so schnell vorübergegangen, dass ich nicht weiss wie. Ich fühle mich wie ein Zombie, der stumpf einem unbekannten Tagesablauf folgt.</p>
<p>In einem Fach doziert ein Herr, der sich in seinen Aussagen selbst verstrickt, immer vom Hundertsten ins Tausendste kommt und eine derartige Ahnungslosigkeit seines Moduls vermittelt, dass man sich als Student schon beinahe verarscht vorkommt. Ich bin nur noch anwesend, um mir aufzuschreiben, bis zu welcher Seite des kryptischen Skriptes ich nacharbeiten muss. Lernen tue ich dort nichts, da es ein rein theoretisches Fach ist, dessen Wissen ich a) nie wieder nutzen werde und b) ich bereits kenne &#8211; aber von einem anderen Standpunkt aus. In einem anderen Fach unterrichtet jemand, der von seiner Universitätsstelle weggelobt wurde und nun an unserer FH dasselbe in Grün vermittelt. Ein absoluter Theoretiker, der nur am Rande auf den Stoff eingeht und möglichst viel Mathematik-Theorie lehrt. Man merkt, dass sein Doktortitel mathematischer Herkunft ist, statt naturwissenschaftlicher, wie es sein sollte. Manchmal führen wir stundenlange Beweise an der Tafel, so dass mir die Anpreisung der FH als anwendungsbezogene, praxisorientierte Ausbildung wie blanker Hohn vorkommt.</p>
<p>Die Liste lässt sich weiterführen. Ich habe das Gefühl, dass dieses eine Semester eine komplette Verschwendung von Lebenszeit ist. Ich will in die Industrie, nicht in die Forschung, und genau deswegen habe ich eine FH statt eine Uni gewählt. Aber das interessiert hier niemanden. Ich werde am Ende rein gar nichts wissen, was mich in meinem Beruf voranbringen wird. Es ärgert mich. Es ärgert mich masslos. Ich sitze meine Zeit ab und werde an den Prüfungen nicht gut abschneiden, weil ich mich aus Langeweile und Halbwissen des Stoffes nicht zum Lernen motivieren kann. Am Ende wird eine durchschnittliche statt eine gute Note auf meinem Diplom prangen, weil ich keinen Anreiz kriege. Der Grund, warum ich das Studium nicht sofort hinschmeisse, ist lediglich die Aussicht auf ein schnelles Ende. Die Durststrecke ist nicht mehr lange. Dafür gnadenlos.</p>
<p>In einer Woche muss ich zwei Vorträge halten. Ein Projekt sollte schon seit Wochen anlaufen. Ich habe bisher keinen Finger gerührt. Warum sollte ich? Warum &#8222;studiere&#8220; ich überhaupt? Ich lerne nichts. Ich bin danach genauso schlau wie zuvor. Es ist nicht neu, nicht interessant, nicht relevant &#8211; es ist nur mehr. Es ist Dienst nach Vorschrift, und ich zähle die Wochen, bis ich endlich fertig bin mit dieser Quälerei. Ich war noch nie so demotiviert, und am meisten ärgere ich mich über mich selbst. Nicht nur, dass ich mich zu nichts aufraffen kann. Ich bin die Tage launisch, depressiv, genervt, lustlos und gereizt, und das breitet sich über mein ganzes momentanes Leben aus. So sehr, dass ich keine Leute mehr treffen will, dass ich mich bis spätabends in die Bibliothek setze und doch nur rumsurfe, dass ich mich wieder in virtuelle Welten flüchte. Weil ich gezwungen bin, eine derart sinnlose Tätigkeit auszuüben. Weil ich mich frage, ob das wirklich das Richtige ist für mich.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/aprikose.wordpress.com/616/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/aprikose.wordpress.com/616/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/aprikose.wordpress.com/616/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/aprikose.wordpress.com/616/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/aprikose.wordpress.com/616/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/aprikose.wordpress.com/616/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/aprikose.wordpress.com/616/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/aprikose.wordpress.com/616/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/aprikose.wordpress.com/616/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/aprikose.wordpress.com/616/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/aprikose.wordpress.com/616/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/aprikose.wordpress.com/616/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/aprikose.wordpress.com/616/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/aprikose.wordpress.com/616/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=aprikose.wordpress.com&amp;blog=4184027&amp;post=616&amp;subd=aprikose&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Ausser Spesen</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 21:23:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aprikose</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nix gewesen. Nicht mal der Erdbeer-Daiquiri hat geholfen. Ich habe mich sehr gut mit Erdbeere unterhalten, auch einige Dinge klargestellt was Bohne betrifft, und eigentlich war mir ohnehin klar, dass da nicht mehr draus werden würde. Aber trotzdem hat es mir einen Stich versetzt als Erdbeere sagte, dass sie sich jetzt keine Beziehung in nächster [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=aprikose.wordpress.com&amp;blog=4184027&amp;post=613&amp;subd=aprikose&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nix gewesen. Nicht mal der Erdbeer-Daiquiri hat geholfen. Ich habe mich sehr gut mit Erdbeere unterhalten, auch einige Dinge klargestellt was Bohne betrifft, und eigentlich war mir ohnehin klar, dass da nicht mehr draus werden würde. Aber trotzdem hat es mir einen Stich versetzt als Erdbeere sagte, dass sie sich jetzt keine Beziehung in nächster Zeit vorstellt und erst mal alleine sein muss. Ich verstehe das, ermutige diesen Menschen sogar dazu, schliesslich ist es das einzig schlaue was er tun kann. Und dennoch bin ich irgendwie seltsam enttäuscht und kraftlos grade. :(</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/aprikose.wordpress.com/613/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/aprikose.wordpress.com/613/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/aprikose.wordpress.com/613/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/aprikose.wordpress.com/613/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/aprikose.wordpress.com/613/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/aprikose.wordpress.com/613/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/aprikose.wordpress.com/613/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/aprikose.wordpress.com/613/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/aprikose.wordpress.com/613/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/aprikose.wordpress.com/613/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/aprikose.wordpress.com/613/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/aprikose.wordpress.com/613/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/aprikose.wordpress.com/613/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/aprikose.wordpress.com/613/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=aprikose.wordpress.com&amp;blog=4184027&amp;post=613&amp;subd=aprikose&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Zu viele Gedanken</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 23:50:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aprikose</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe schon etwas länger auf ein Treffen unter vier Augen mit der Erdbeere bestanden. Schliesslich haben wir immer nur auf gemeinsamen Partys Worte miteinander gewechselt, wurden ständig unterbrochen, oder es war einfach schon zu spät um noch weiter zu reden. Und doch habe ich in der Zeit sehr intensiv mit der Erdbeere gesprochen. Das [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=aprikose.wordpress.com&amp;blog=4184027&amp;post=610&amp;subd=aprikose&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe schon etwas länger auf ein Treffen unter vier Augen mit der Erdbeere bestanden. Schliesslich haben wir immer nur auf gemeinsamen Partys Worte miteinander gewechselt, wurden ständig unterbrochen, oder es war einfach schon zu spät um noch weiter zu reden. Und doch habe ich in der Zeit sehr intensiv mit der Erdbeere gesprochen. Das eine oder andere Mal auch über Dinge, die dieser Mensch noch niemand anderem erzählt hat. Auch jetzt, wo ich mit Erdbeere über die verflossene Beziehung spreche, heisst es &#8222;du hilfst mir echt sehr mit dem was du sagst!&#8220;.</p>
<p>Ich habe eigentlich schon Angst, dass ich jetzt zum besten Freund/zur besten Freundin abgestempelt werde, diesem einen Menschen, mit dem man über alles reden kann, aber der dann zu viel weiss, um als Partner in Betracht zu kommen. Ich weiss nicht genau, wie ich aus der Nummer wieder rauskomme. Oder ob ich überhaupt in der Nummer drin bin. Dieser Mensch ist manchmal so undurchsichtig… dass es fast wieder faszinierend ist.</p>
<p>Nachdem wir nun zwei drei Mal versucht hatten, uns unter 4 Augen zu treffen und immer etwas dazwischen kam, soll morgen Abend endlich das langersehnte Treffen stattfinden. Geplant war, zusammen etwas trinken zu gehen und danach noch wegzugehen. Also ein Date? Naja, nicht wirklich. Ich möchte einfach mal gerne wissen, mit wem ich es zu tun habe. Diesen Menschen kennenlernen. Erfahren, was dahintersteckt. Und da morgen nur doofe Halloween-Partys am Start sind, entscheiden wir spontan ob da überhaupt etwas angehängt wird.</p>
<p>Einerseits kreisen meine Gedanken etwas zu oft um diesen Menschen um zu leugnen, dass sich da nichts regt. Andererseits möchte ich nicht, dass die Erdbeere sich von einer Beziehung in die nächste stürzt, ohne das Geschehene überhaupt verarbeitet zu haben. Und drittens deuten gewisse Dinge sowieso darauf hin, dass man in der Hinsicht nichts von mir will. Wie zum Beispiel der Satz, dass wir uns morgen auch einfach nur treffen könnten ohne weggehen, weil zu zweit ja sowieso irgendwie blöd sei mit weggehen. Das wird also wohl eher nichts. Aber warum dann der Kuss, die Berührungen, &#8230; war ich etwa einfach nur griffbereit? :(</p>
<p>Ach, ich werde sehen. Ich mach mir viel zu viele Gedanken. Morgen Abend weiss ich mehr.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/aprikose.wordpress.com/610/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/aprikose.wordpress.com/610/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/aprikose.wordpress.com/610/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/aprikose.wordpress.com/610/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/aprikose.wordpress.com/610/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/aprikose.wordpress.com/610/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/aprikose.wordpress.com/610/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/aprikose.wordpress.com/610/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/aprikose.wordpress.com/610/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/aprikose.wordpress.com/610/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/aprikose.wordpress.com/610/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/aprikose.wordpress.com/610/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/aprikose.wordpress.com/610/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/aprikose.wordpress.com/610/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=aprikose.wordpress.com&amp;blog=4184027&amp;post=610&amp;subd=aprikose&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Falsch</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 21:40:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aprikose</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Noch nie lag ich falscher. Ich habe sehr lange gebraucht, um mit meiner ersten grossen Liebe abschliessen zu können. Ich habe diesen Menschen unglaublich geliebt, mehr als alles andere zuvor. Ich habe so vieles mit ihm zusammen erlebt, erfahren, aber vor allem durchgemacht. Es war nie einfach. Ich habe immer unterstützen müssen, ich habe sehr [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=aprikose.wordpress.com&amp;blog=4184027&amp;post=607&amp;subd=aprikose&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch nie lag ich falscher.</p>
<p>Ich habe sehr lange gebraucht, um mit meiner ersten grossen Liebe abschliessen zu können. Ich habe diesen Menschen unglaublich geliebt, mehr als alles andere zuvor. Ich habe so vieles mit ihm zusammen erlebt, erfahren, aber vor allem durchgemacht. Es war nie einfach. Ich habe immer unterstützen müssen, ich habe sehr viel gegeben, und irgendwann war da nur noch ich. Ich habe dann irgendwann beschlossen, dass ich nicht mehr weitermachen konnte &#8211; weil dieser Mensch mir nicht geben konnte, was ich gebraucht habe.</p>
<p>Vor zwei Wochen habe ich es endlich übers Herz gebracht, alles, was hier noch von diesem Menschen war, an ihn erinnerte, zurückzuschicken. Ich habe einen zweiseitigen Brief dazugelegt an die Mutter, die stets auf meiner Seite war und mich immer unterstützte. Ich habe erklärt, was ich warum getan hatte, warum ich von heute auf morgen die Beziehung beendete. Warum ich das Gefühl hatte, nicht mehr geliebt zu werden.</p>
<p>Sie hat mich vorhin angerufen und hat so offen wie noch nie mit mir geredet. Sie hat mir von ihrer Angst erzählt, dass mein Traummensch sich was antun würde nach der Trennung. Dass mein Mensch wirklich und einfach nur seine Gefühle nicht zeigen konnte, und dass er mich ebenso innig geliebt hatte wie umgekehrt. Schon nach den ersten Worten war sie in Tränen ausgebrochen. Sie hat nicht nur ihr eigenes Kind wieder aufbauen müssen, sondern auch mich als ihr Kind verloren. Sie würde mich immer noch so betrachten und sei selber noch nicht so weit. Und eigentlich wären alle Voraussetzungen für eine glückliche Beziehung gegeben gewesen.</p>
<p>Ich hätte einfach nur reden müssen.</p>
<p>Nach dem Telefonat fühlte ich mich stumpf. Jetzt fliessen die Tränen nur so aus mir heraus.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/aprikose.wordpress.com/607/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/aprikose.wordpress.com/607/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/aprikose.wordpress.com/607/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/aprikose.wordpress.com/607/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/aprikose.wordpress.com/607/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/aprikose.wordpress.com/607/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/aprikose.wordpress.com/607/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/aprikose.wordpress.com/607/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/aprikose.wordpress.com/607/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/aprikose.wordpress.com/607/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/aprikose.wordpress.com/607/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/aprikose.wordpress.com/607/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/aprikose.wordpress.com/607/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/aprikose.wordpress.com/607/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=aprikose.wordpress.com&amp;blog=4184027&amp;post=607&amp;subd=aprikose&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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